Die Werksducati Piloten Davide Giugliano und Chaz Davies kamen bei den Testtagen in Phillip Island am Ende auf die Ränge 3 und 10. Gerade Davies zeigte aber trotz der schwächeren Leistung keinen Grund zur Beunruhigung.

Der erste Testtag war gekennzeichnet von einem durchgehend grauen Himmel und kleinen Regenschauern. Am zweiten Tag zeigte sich das Wetter ganz anders, denn die Lufttemperatur stieg auf 38 Grad und die Asphalttemperatur auf 41 Grad an. Das ganze in Kombination mit einem starken Wind machte es umso schwieriger auf gute Zeiten zu kommen. Am Ende des Tages konzentrierten sich beide Fahrer auf die Performance der Reifen auf eine Renndistanz gesehen, da die Reifen hier immer eine besondere Schwierigkeit darstellen.

Davide Giugliano (Platz 3; 1:31,400)
Ich bin ziemlich zufrieden mit den Tests. Insbesondere mit unserer Wettbewerbsfähigkeit am Dienstag morgen, als die Wetterverhältnisse ähnlich dem Rennwochenende waren. Nur in der Kurvenmitte hatten wir ein leichtes Gripproblem. Wir konnten aber aufgrund des Wetters keinen Longrun mehr starten. Die extreme Hitze war nämlich nicht gerade hilfreich für flüssige Fahrstile wie meinen und außerdem gab es in der Phase zu viele Stürze und Abbrüche, dass ich nichts mehr riskieren wollte. Immerhin konnte ich noch 22 konstant schnelle Runden am Stück mit dem selben Reifen fahren.

Chaz Davies (Platz 10; 1:31,678)
Heute morgen lag mein Fokus darauf, wieder das Gefühl und Vertrauen für das Motorrad zu bekommen, nachdem ich gestern am Ende des Tages gestürzt war. Ich spulte eine Rennsimulation ab, dessen Ergebnisse ganz gut aussahen. Wir konnten den Rückstand auf die Führenden reduzieren und ich denke ich hätte mich und das Bike noch weiter pushen können. Am Nachmittag wurde es schwierig die Rundenzeiten zu verbessern, da die Temperaturen stark anstiegen. Aber unser Ziel die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit ohne Sturz zu verbessern, haben wir erreicht und ich bin zuversichtlich für das Rennwochenende!

  Fotos: Ducati.com
            

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