WSBK: Reiterberger „fühlte sich an wie auf Eis“

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Bei Markus Reiterberger liefen die Rennen alles andere als nach Plan. In Lauf 1 schied er mit technischem Defekt aus und im zweiten Rennen musste er bei widrigen Wetterbedingungen wie viele anderen auch, zu Boden gehen. Wir unterhielten uns nach dem heutigen Rennen mit ihm.„Nach dem gestrigen Tag und dem Elektronikproblem waren wir natürich ein bissl enttäuscht. Ich hätte einen guten Job machen können. Heute früh im Warm Up probierten wir am Bike noch etwas aus, was sich positiv auf die Distanz auswirkte. Es reichte zwar nicht zu einer schnellen Runde, aber mit Platz 10 und gut 0,5sec Rückstand war ich zufrieden. Im Rennen heute fing es an zu regnen und es gab 2 Abbrüche. Ich sprach mich mit meinem Team ab und bei den Bedingungen waren wir uns einig, dass es das Ziel ist, einfach im Sattel sitzen zu bleiben. Ich fuhr also ganz piano und so vorsichtig wie es ging, ohne ruckartige Bewegungen. Ich wusste dass viele Fahrer ausfallen würden und ich somit definitiv in die Punkte fahre. Dann ist mir schlagartig das Hinterrad weggerutscht und ich bin per Highsider wieder auf den Hintern geflogen. Es fühlte sich an wie auf Eis. Nun fühl ich mich doch ganz schön angeschlagen und nur zu 60-70Prozent fit. Aber wir schauen jetzt nach Magny-Cours und wollen dort wieder ein gutes Wochenende liefern.“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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