Reiti nach Phillip Island-Test: „Müssen Geduld mitbringen“

Markus Reiterberger beendete die Vorsaison-Tests auf Gesamtplatz 13. Der 24-Jährige geht mit positiven Gefühlen aus dem letzten Kräftemessen vor dem Saisonauftakt. Zwar gab es einige Probleme mit dem Grip an seiner BMW S1000 RR, doch im Großen und Ganzen funktionierte das Motorrad besser als noch in Portimao. Auch mit seinem neuen Umfeld war Reiterberger zufrieden:„Ich bin recht zufrieden mit dem Test der letzten beiden Tage. Mit meinem Team funktioniert alles super. Mein Crew-Chief, Pete Benson nimmt sich sehr viel Zeit für mich und setzt alles daran, die gesammelten Daten so gut wie möglich zu verarbeiten und mein Team arbeitet sehr hart, um das Bike so abzustimmen, wie ich es brauche.“

Am Ende des zweitägigen Tests stand bei „Reiti“ eine 1:31,824 auf der Uhr. Damit lag er 1,498 Sekunden hinter der Spitze. Auf Tom Sykes, zu dem er lange in Schlagdistanz war, fehlten schließlich 1,285 Sekunden. Reiterbergers technisches Fazit lautet wie folgt:

„BMW hat viele Teile mitgebracht, die wir hier alle durchtesten konnten. Wenn wir jetzt noch eine Lösung für Balance, Grip und Bewegung finden, dann kann ich richtig schnell sein. Mein Gesamteindruck ist positiv und ich bin guter Dinge, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir müssen hier noch etwas Geduld mitbringen und uns nicht zu sehr unter Druck setzen. Es ist ein neues Motorrad, welches wir erst einmal verstehen lernen müssen. Aber heute hatte ich mal wieder richtig Spaß am Fahren und freue mich auf das kommende Wochenende, wenn die Saison endlich los geht.“

Text: Dominik Lack

Foto: BMW Motorrad Motorsport

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