WSBK-Thailand: Davies „Licht am Ende des Tunnels“

Ein zwiegespalteneres Team wie das Aruba.it-Ducati-Team lässt sich in der Superbike-WM nach zwei absolvierten Saisonstationen kaum finden. Während Alvaro Bautista alle sechs Rennen auf Platz eins beendete, ging es bei Chaz Davies bisher nicht wirklich bergauf. In Thailand machte ihm zudem die Technik einen Strich durch die Rechnung.

Dabei sah es im zweiten Lauf zunächst gar nicht mal schlecht aus. Davies lag nach dem Start auf Platz sieben und konnte sich im Lauf der ersten sieben Runden an Michael van der Mark, Marco Melandri und Leon Haslam herankämpfen. Dann jedoch quittierte seine Panigale-V4 den Dienst und der 32-Jährige musste sein Bike abstellen. „Ich bin natürlich enttäuscht, das Rennen nicht beendet haben zu haben und unser wahres Potential heute sehen zu können, vor allem nach den Verbesserungen, die wir am Morgen gemacht haben.“, sagte Davies nach dem Ausfall. Das WarmUp am Sonntagmorgen hatte er als Vierter mit nur 0,270 Sekunden Rückstand auf die Spitze beendet.

„Es ist enttäuschend, nichts von unseren Verbesserungen zu haben, denn heute hatte ich eine gute Rennpace und das Gefühl mit dem Bike war viel besser. Wir haben ein Paar konkrete Ideen, in welche Richtung wir gehen müssen und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.“ Nun steht für den Waliser vor der nächsten Saisonstation noch ein Test in Aragón an, der weitere Verbesserungen geben soll. Gleichzeitig soll er die beiden Werksducati-Fahrer auf das Rennwochenende vorbereiten, denn das MotorLand Aragón war für Davies mit der V2 Panigale ein gutes Pflaster: Vier Siege konnte er dort einfahren.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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