WSBK-Thailand: Laverty entgeht bei 200km/h nur knapp einem Unglück

Eugene Laverty aus dem Goeleven Ducati Team entging im gestrigen 1. Rennen zur Superbike WM nur knapp einem Unglück. Der Nordire musste nämlich bei gut 200km/h von seiner Panigale abspringen, da seine Bremsen versagten!

Der Nordire war in der Anbremsphase, als er in die Bremse Griff und nichts passierte. Daraufhin entschied sich Laverty abzuspringen und konnte anschließend nur von Glück reden, dass nicht mehr passierte. In dieser Situation kämpfte er nämlich mit Chaz Davies (Ducati) um Rang 10, welcher aber zum Glück für alle Beteiligten eine halbe Sekunde voran fuhr. Eugene Laverty überstehte den Sturz unbeschadet und sagte anschließend „Wir haben in die Daten geguckt und man sah, dass ich in der Anbremsphase dreimal ins Leere griff und sich keine Bremswirkung aufbaute. Danach entschied ich mich lieber abzuspringen, als mit 200km/h ins Kiesbett zu donnern“. Die Ducati zerstörte sich bei dem Crash dermaßen, dass sie selbst mit Hilfe von anderen Ducati Technikern über Nacht nicht rennfertig wurde für das Sprintrennen, da das Projekt er sehr spät anlief und somit für Übersee an Material gespart wurde. Nun hofft man für das 2. Rennnen mit am Start zu stehen.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Laverty Twitter

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*