WSSP-Thailand: Gradinger „bin niemandem böse“

Für Thomas Gradinger endete das Supersport-Rennen in Thailand mit einem niederschmetternden Ergebnis. Der Österreicher rollte auf dem Chang International Circuit mit technischen Problemen aus.

Dabei hatte der Renntag vielversprechend begonnen: Im WarmUp fuhr Gradinger die fünftschnellste Zeit und konnte mit gebrauchten Reifen eine gute Rennsimulation hinlegen. Im Rennen später konnte in der Spitzengruppe munter mitkämpfen, bis in Runde fünf auf einmal Rauch von seiner Yamaha YZF-R6 aufstieg. „Das ist natürlich ein bitteres Ende des Wochenendes. Es ist doppelt schade, denn heute wäre einiges drinnen gewesen.“, so Gradinger.

„Ich war voll motiviert und habe mich trotz der zu erwartenden Anstrengungen top-fit gefühlt. Mein Start war leider wieder einmal nicht gerade berauschend. Zum Glück sind die anderen aber genauso miserabel weggekommen. In den ersten drei Runden konnte ich mich schnell auf Rang vier nach vorn arbeiten und diese Position auch gut behaupten. Ich war immer in Schlagdistanz zu den Führenden. Wahrscheinlich haben sich die Jungs da vorne das Rennen aber ein wenig eingeteilt und Reserven gespart. Nichtsdestotrotz, ich konnte ihnen locker folgen.“

„Doch in Kurve eins hatte ich plötzlich keinen Halt mehr an der Fussraste. Bei der nächsten Gelegenheit habe ich gesehen, dass diese komplett mit Öl verschmiert war und am Ende der langen Geraden waren auch schon die Flaggensignale draußen. Im ersten Moment habe ich mich riesig geärgert. Der Ärger ist aber schnell verflogen. Ich bin überhaupt niemandem böse, sondern meinem Team sehr dankbar. Sie haben wieder einen super Job gemacht und wir werden immer besser. Das Motorrad war top vorbereitet und ich habe mich einfach super wohl damit gefühlt. Angesichts dieser Hitze ist dieses Wochenende auch für die Mechaniker nicht einfach gewesen. Momentan wissen wir aber noch nicht genau, was die Ursache für den Ausfall war. Wir lassen uns aber nicht unterkriegen, sondern werden in drei Wochen in Aragón wieder voll angreifen.“

Im MotorLand Aragón lief es im letzten Jahr für Gradinger nicht sonderlich gut. Er kam nach einem Sturz als 23. ins Ziel.

 

Hier geht es zum Rennbericht der Supersports aus Thailand.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Kallio Racing

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