WSBK-Thailand: Reiti auf der Suche nach dem Gefühl für das Vorderrad

Die zweite Saisonstation der Superbike-WM-Comebacks von Markus Reiterberger ist Geschichte. Nach einem eher ernüchternden 14. Platz am Samstag hatte sich der Obinger für die beiden Rennen am Sonntag mehr erhofft. Die Veränderungen, die man nach dem WarmUp an der BMW S1000 RR machten, sollten ihm dabei helfen.

„Nach dem Warm up heute Morgen haben wir noch ein paar kleine Veränderung an der Gabel und am Stoßdämpfer gemacht, wodurch ich mich auf dem Bike etwas besser gefühlt habe und auch konstanter fahren konnte.“, erklärte Reiterberger. Das Sprintrennen über zehn Runden (Wegen einer roten Flagge wurden jedoch nur sechs absolviert) gestaltete sich jedoch schwierig. Zwar gelang dem 25-Jährigen ein guter Start und er konnte sich am Teamkollegen Tom Sykes festsetzen, doch nach einer Berührung mit Leandro Mercado musste er weit gehen und verlor viel Zeit. Das Rennen beendete Reiterberger erneut als 14.

„Ich hatte die Pace für Platz 10/11. Aber die Topspeed der Ducatis ist wirklich brutal und sie haben uns überholt. Dann ist mir plötzlich der (Leandro) Mercado in die Seite rein gefahren. Ich konnte das gerade noch retten, indem ich in die Auslaufzone ausgewichen bin, aber habe dadurch einige Positionen verloren, die ich nicht wieder aufholen konnte.“, schilderte „Reiti“.

Der zweite Lauf am Sonntag verlief nicht wirklich besser als der erste. Zwar holte „Reiti“ als 11. gute WM-Punkte, doch im Rennen ließ er nur Ryuichi Kiyonari und Alessandro Delbianco hinter sich. Unzufriedener als mit dem Ergebnis war er jedoch mit dem Gefühl für das Motorrad: „Im dritten Rennen hatte ich dann wieder dieselben Probleme wie gestern beim Einlenken in die Kurven. Mir ist das Vorderrad immer eingeklappt und ich hatte kein Feeling für das Bike. Wir müssen versuchen hier unbedingt eine Lösung zu finden.“

Weiter geht es in drei Wochen in Aragón auf einer Strecke, auf der Reiterberger in seinen bisherigen zwei Superbike-Saisons Platz 15, 14, 12 und 16 einfahren konnte.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Matteo Cadavini, BMW

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