SSP300-Assen: Jähnig „es lief drunter und drüber“

Die Supersport300 WM Piloten hatten es denkbar schwer, als sie für ihre Superpole Sessions hinaus auf die Strecke mussten, da es zuvor in der Supersport Superpole teilweise anfing zu regnen und zu schneien. Jan Ole Jähnig spielten diese Bedingungen nicht ganz in die Karten. Führte er in dem dritten freien Training die Zeitentabelle noch an, so musste er sich nach der Superpole mit einer Zeit von 1:52,141sec und dem 8. Rang begnügen.

Jan Ole Jähnig

„Es ging heute drunter und drüber und es war sehr schwer einzuschätzen wann und wo denn der Regen bzw. Schnee fallen würde. Wir gingen in den ersten Runden, wo es noch recht trocken war, auf Nummer sicher und wollten erstmal eine gezeitete Runde inne haben. Natürlich verloren wir dadurch etwas Zeit und man hätte vllt doch mehr riskieren sollen in dieser Phase, allerdings wollte ich auch keinen Sturz in Kauf nehmen. Zum Ende hin wurde das Wetter schlechter und es war keine Zeitenverbesserung mehr drinnen, da ich sonst das Motorrad womöglich noch in den Dreck gelegt hätte. Das wäre für mein Selbstvertrauen sowie das Team nicht schön gewesen. Mit dem 8. Platz ist jetzt immernoch alles möglich fürs Rennen und auch die kürzere Übersetzung wirkte sich heute positiv aus. Ich fühlte mich damit wesentlich besser und das zeigte sich auch heute morgen, als ich mit sehr gebrauchten Reifen noch eine 1:51,8sec fuhr. Für morgen hoffe ich eher auf ein trockenes Rennen und dann müssen wir morgen einfach ordentlich am Kabel ziehen!“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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