Das Rennen von Jerez endete für Randy Krummenacher mit dem zweiten Platz. Der Schweizer konnte damit die Meisterschaftsführung in der Supersport-WM weiterhin beanspruchen.

Krummenachers Start von der Pole Position – diese hatte er von seinem Teamkollegen „geerbt“, da dieser wegen Missachtung gelber Flaggen bestraft wurde – war eher mittelmäßig. Der Yamaha-Pilot bremste als Dritter in Kurve eins. Anschließend griff er schon früh an, setzte sich erst auf Platz zwei und nahm dann den Führenden Mahias in die Zange.

Obwohl „Krummi“ die Führung im Rennen lange inne hatte, musste er sich am Ende doch einem Mann geschlagen geben, der seine Gegner in den letzten Runden vorführte: Federico Caricasulo. „Federico hat in den letzten zwei Runden extrem hart gepusht und er war einfach der Bessere heute.“, lobte Krummenacher seinen Teamkollegen, der nun in der WM 17 Punkte hinter ihm liegt. Traurig war er über den zweiten Platz dabei aber nicht: „Der zweite Platz ist sehr gut, wir waren ja nie schlechter als Platz zwei“

Was Krummenacher viel mehr beschäftigt, ist seine körperliche Verfassung. Das ganze Wochenende hatte er mit Arm-Pump zu kämpfen und konnte – wohl unter anderem auch aus diesem Grund – in der Schlussphase des Rennens nicht mehr nachlegen. „Ich muss an meiner Kondition arbeiten.“, gibt er zu. „Meine Arme haben dieses Wochenende sehr weh getan und sind sehr hart geworden. Ich muss mich in der Pause darauf konzentrieren und bin mir aber sicher, dass ich in Misano besser zurückkommen werde.“

Weiter geht es für Krummenacher in zwei Wochen in Misano.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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