WSBK: Davies vor Portimao optimistisch

Für Chaz Davies beginnt nächste Woche ein wichtiger Abschnitt der Saison. Der Waliser hat das letzte Rennen vor der zweimonatigen Sommerpause gewonnen. Kann Davies diese Pace auch in Portimao gehen?

Die Statistik spricht nicht unbedingt für Davies: Letztes Jahr verpasste er das Podium in beiden Läufen, 2017 wurde er einmal Zweiter, einmal crashte er. Die Pace für den Sieg hatte in den letzten Rennwochenenden an der Algarve eigentlich nur Jonathan Rea, der die letzten sechs Rennen gewann. Beim Test am vergangenen Wochenende war Davies rund eine Sekunde langsamer gewesen als der Schnellste Alex Lowes. 

Rückendeckung bekommt Davies momentan aber aus dem Hause Ducati. Der italienische Hersteller bleibt weiterhin Davies´ Arbeitgeber, während man sich von Alvaro Bautista 2020 trennt. Und das, obwohl Davies´ Ergebnisse bis Laguna Seca stark zu Wünschen übrig gelassen hatten: Nur zweimal (Aragón) stand er auf dem Podest, war stets langsamer als Bautista. Das schlägt sich freilich in der WM nieder, wo Davies auf Position sieben liegt.

Das Problem schien bis zum US-Rennwochenende hauptsächlich am neuen Motorrad zu liegen, mit dem Davies nicht so frei auffahren konnte wie in der Vergangenheit. Doch es hat sich seit Jahresbeginn etwas geändert, erklärte Davies nach dem Portimao-Test gegenüber worldsbk.com: Es war wichtig zu sehen, wo wir standen und wo wir jetzt sind. Ich denke aber, dass die Arbeit, die wir bei diesem Test geleistet haben und auch, was wir in Laguna erreicht haben, für mich ein Riesensprung war. Es fühlt sich an, als ob ich ein komplett neues Bike fahre im Vergleich zum Rest der Saison.“

In Hinblick auf das Rennwochenende in Portimao äußerte Davies: „Es kann hier immer hart werden, weil es ein langes, heißes Rennen ist. Es ist vermutlich das letzte heiße Rennen in Europa.“ Dennoch sieht sich der 32-Jährige in der Lage, konkurrenzfähig zu sein: „Unsere Pace ist ziemlich gut und ich glaube, dass wir die Möglichkeit haben uns zu verbessern“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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