WSBK-Portimao: Bautista „Wenn man so einen Teamkollegen hat, braucht man keine Feinde mehr“

Kein einfaches Rennen war der erste Superbike-Lauf in Portimao für Alvaro Bautista. Der Spanier musste sich nach einer Rangelei mit Chaz Davies von hinten durch das Feld kämpfen. Am Ende fuhr der Ducati-Pilot als Vierter über den Zielstrich. Für seinen Teamkollegen fand Bautista im Interview nach dem Rennen deutliche Worte.

„Wir haben jegliche Chancen um den Sieg in der ersten Kurve verloren als mich mein Teamkollege berührt hat. Ich hatte Glück, nicht noch Lowes zu touchieren und zu stürzen. Wenn man so einen Teamkollegen hat, braucht man keine Feinde mehr.“

Nachdem er in der ersten Kurve weit gegangen war, fand sich Bautista am ersten Zeitenmesspunkt auf Position 17 wieder. Anschließend bekam er es mit Sylvain Barrier, Leandro Mercado und Eugene Laverty zu tun. Doch das war nicht so einfach, wie er gegenüber WorldSBK.com schilderte: „Ich habe mein bestes gegeben und versucht zurückzukommen. Zu Beginn des Rennens war es schwierig für mich die anderen Fahrer zu überholen. Unser Bike hatte zu wenig Traktion und wenn ich hinter anderen Piloten war konnte ich meine Linie nicht halten.“

Beim Überholen verlor Bautista einiges an Zeit. Erst als er sich etwas freischwimmen konnte und in den Rhythmus fand, besserte sich für den Spanier das Gefühl: „Als ich alleine war, war die Performance gut. Unsere Pace war sogar schneller als die des Rennsiegers. Mit der Performance bin ich also happy. Nicht happy bin ich natürlich mit dem Ergebnis, weil wir Punkte verloren haben.“

In der Weltmeisterschaft konnte Jonathan Rea seine Führung mit einem Sieg weiter ausbauen. Sein Vorsprung beträgt nun mehr 93 Punkte. „Es war am Ende Glück im Unglück, weil ich nicht gestürzt bin und morgen die Gelegenheit haben werde Zähler gut zu machen.“, sagte Bautista, der als WM-Zweiter in Zugzwang ist.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Ducati-Media House

 

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