WSBK-Katar: Reiterberger mit letztem Funke in Katar

Für Markus Reiterberger endete mit dem 14. Platz in Rennen 2 von Katar eine für ihn schwierige Debüt-Saison auf der neuen BMW S100RR. Der Obinger hatte sein bestes Rennwochenende mit zwei 6. Plätzen im niederländischen Assen, schaffte es allerdings in keinem Sprintrennen in dieser Saison in die Punkte. Am Ende erzielte der BMW-Pilot 83 WM-Zähler und landete auf dem 14. Rang der Gesamttabelle.

Am letzten Renntag im Wüstenstaat Katar sah es für „Reiti“, wie ihn seine Fans nennen, noch richtig gut aus und er beendete das WarmUp auf Rang 4. „Wir hatten das Bike fürs WarmUp noch etwas angepasst und das lief richtig gut. Ich war lange Zeit sogar Dritter und beendete die Session auf Position 4. Das fühlte sich gut an!“ gab sich Reiterberger positiv gestimmt. Aber schon im Sprintrennen solltes es anders kommen. „Der Start ins Sprintrennen lief gut und es war wie üblich turbulent in der Anfangsphase. Leider verlor ich in der Beschleunigungsphase jedesmal Positionen und ich konnte die Überlegenheit der BMW S1000RR am Kurveneingang im Pulk nicht ausspielen.“ so die ernüchternde Bilanz nach dem ersten Rennen des Tages für den Superbike-Piloten.

Später nach den Supersport300 und Supersport-WM Rennen ging es schließlich im dunkeln rein ins letzte Rennen. „Mein Start ins 2. Rennen war ebenfalls gut, allerdings bin ich etwas im Verkehr untergegangen und wurde zwischen 2. Fahrern eingeklemmt. Ich musste ausweichen und fuhr einen sehr weiten Bogen, was mich viele Positionen kostete. Ich fuhr danach ein recht einsames Rennen, konnte aber noch 3. Fahrer vor mir überholen. Ich fuhr immerhin noch 2. Punkte ein und kann nun mit einem leichten Gefühl des Aufwinds in die Winterpause gehen.“

Nun wird Reiterberger mehrere Varianten für sich abwiegen und die Weichen für die Saison 2020 stellen, denn in der Superbike-WM fand der Obinger leider keinen Platz mehr bei einem Team. „Ich bin jedem dankbar, die mir diese Gelegenheit hier in diesem Jahr gegeben haben. Es war eine geile Zeit. Ich wünsche dem Projekt alles Gute und hoffe vielleicht in Zukunft auch wieder etwas beitragen zu können. Danke an mein Team, meine Sponsoren und Unterstützer und an alle die diese Saison an meiner Seiter gestanden haben!“

HIER der abschließende WM-Stand.

Text: Sebastian Lack, Reiterberger

Fotos: Reiterberger Presse

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