WSBK-Jerez-Test: Gemischte Gefühle bei Aruba.it Ducati

Scott Redding machte beim ersten Test 2020 eine gute Figur. Der BSB-Champion und WorldSBK-Neuling war immer in den Top 5 zu finden, sowohl im Regen als auch im Trockenen. Schwieriger war der Test hingegen für seinen Aruba.it-Ducati-Teamkollegen Chaz Davies, der nicht allzu viel zum Fahren kam.

Die Testfahrten im andalusischen Jerez beendete Redding nach insgesamt 87 gefahrenen Runden als Dritter (1:41,407). „Mein Hauptziel war es, das Bike und das Team besser kennen zu lernen und das Verhalten der Reifen so gut es geht zu verstehen, damit wir eine solide Basis haben. Wenn ich ehrlich sein soll, bin ich sogar sehr zufrieden mit dem, was wir bisher geschafft haben. Ich hatte an diesen zwei Tagen ein gutes Gefühl, auch wenn uns das Wetter natürlich nicht geholfen hat. Immer noch fühle ich mich sowohl im Nassen, als auch im Trockenen wohl. Es gibt noch ein Paar Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen, aber die Balance zwischen den beiden Tagen ist schon sehr positiv.“, gab sich der Brite zufrieden.

Für Chaz Davies begann der Test Mittwoch direkt mit einem kleinen Sturz, nach welchem er den Rest des Tages aussetzte. Am Donnerstag dann fuhr der Waliser 27 Runden, erwischte aber keine idealen Bedingungen, sodass er am Ende mit einer 1:44,267 auf Position 15 landete. „Wir haben an dem Bike gearbeitet und darum konnte ich mich nicht auf die Performance fokussieren. Ich kann nicht verheimlichen, dass wir ein Paar Probleme entdeckt haben, aber ich bin mir sicher, dass wir an den beiden Tagen in Portimao konkurrenzfähiger sein werden. Die Arbeitsgrundlage ist offenbar sehr gut, aber wir müssen noch einige Runden fahren.“

Zur Zeitenliste des Jerez-Tests geht es hier:

WSBK-Jerez-Test: Rea lässt die Konkurrenz alt aussehen

 

Text: Dominik Lack

Fotos Aruba.it-Ducati

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