WSBK-Portimao-Test: Camier „mir fehlt ein bisschen die Kraft“

Leon Camier ist zurück! Am Montag stieg der Brite in Portimao zum ersten Mal in diesem Jahr auf seine Ducati Panigale V4R.

Camier hatte sich Ende letzten Jahres beim Aragón-Test an der linken Schulter verletzt. Im Dezember folgte die Operation, die ihn dazu zwang, seinen Trainingsplan für die neue Saison zu ändern. Das bedeutete auch, dass der erste Test 2020 flach fiel. Stattdessen war in Jerez Sandro Cortese eingesprungen. In Portimao sah Camier dem Schwaben erst zu und stieg dann selbst in den Sattel seiner Ducati. 

„Es ist gut wieder auf dem Bike zu sein auch wenn mir noch ein bisschen die Kraft fehlt. Ich habe nur rund zwanzig Runden gedreht ohne zu pushen oder irgendwelche Risiken einzugehen. Das Gefühl war aber positiv.“, so Camier.

Weiter geht es für den 33-Jährigen, der schon letztes Jahr sechs Rennwochenenden wegen Verletzungen hatte auslassen müssen, Mitte Februar auf Phillip Island. Dort finden traditionell die letzten Testfahrten vor dem Saisonauftakt statt. „Es war für mich so wichtig hier in Portimao dabei zu sein und nicht nur meine körperliche Verfassung zu checken, sondern auch die ersten Einschätzungen zur Elektronik zu geben. Für den Phillip Island-Test haben wir die richtige Richtung gefunden, aber wir haben noch immer Arbeit am Setup vor uns. Mein Ziel ist es, in Australien 100% fit zu sein und die Zeit wieder aufzuholen, die wir verloren haben.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Barni Ducati

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