WSBK: Rea und Lowes absolvieren Barcelona-Test

Während fast der gesamte Rest des WorldSBK-Fahrerlagers in Portimao auf Zeitenjagd ging, rückte das Kawasaki Racing Team (KRT) um Alex Lowes und Jonathan Rea unweit des Teamsitzes auf dem Circuit de Catalunya zu einem Privattest aus.

Dort war das Wetter allerdings schlechter als in Portugal. Regen sorgte für einige Verzögerungen am Morgen und erst am Nachmittag trocknete die Strecke auf. Jonathan Rea, der mit der Bestzeit aus Jerez abgereist war, konzentrierte sich in Barcelona vor allem auf die Balance seiner Kawasaki:

„Wir konnten einen Doppelcheck einiger Neuerungen durchführen, bei denen wir uns in Sachen Gewichtsverteilung am Bike in Jerez unsicher waren.“, sagte der fünffache Superbike-Weltmeister. „Am Ende haben wir etwas an der Front-Federung ausprobiert und ein Paar Startversuche gemacht.“

Der Circuit de Catalunya wird im August erstmals der Schauplatz eines Superbike-WM-Laufes, was den Privattest für Kawasaki umso wichtiger macht. „Das Positive ist, dass ich die Strecke sehr genossen habe und das Bike hier sehr gut funktioniert.“, freute sich Rea. „Ich fühle mich schnell und konstant. Dieser positive Test hat uns für Australien vorbereitet, wo wir den Saisonstart haben werden.“

Von der Strecke begeistert gab sich auch Reas neuer Teamkollege Alex Lowes: „Die Strecke ist fantastisch. Es ist immer aufregend, zum ersten Mal an eine Strecke zu kommen. Ich werde langsam alt. Da gibt es nicht mehr viele Strecken, auf denen ich noch nicht gefahren bin“, scherzte der 29-Jährige.

Lowes hatte bisher noch nicht viele Gelegenheiten, sein neues Arbeitsgerät im Trockenen zu bewegen. Umso mehr freute er sich über die Streckenzeit in Montmelo: „Heute habe ich es sehr genossen und vielleicht mehr über das Bike gelernt als bei den anderen Tests.“, zog Lowes eine positive Bilanz. „Ich habe viel Freude an der Arbeit mit dem Team und kann es kaum erwarten, Rennen zu fahren.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: KRT

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