WSBK-Portimao-Test: Ein Berg voller Arbeit für Bautista

Der Umstieg von Ducati auf Honda läuft für Alvaro Bautista schwerlich. Wo der Spanier vor einem Jahr noch um die Bestzeit gefahren ist, hat er nun Mühe, in die Top 15 vorzudringen. In Portimao stand er dazu noch klar im Schatten von seinem Teamkollegen Leon Haslam.

Es war ein harter Test für uns, weil wir in Jerez aufgrund des Wetters nicht viele Dinge testen konnten. Das bedeutet, dass wir in Portimao die geplanten Arbeiten von vier Tagen auf zwei Tage konzentrieren mussten.“, erklärt Bautista, der sich vom Vierzylinder-V-Motor auf den Reihenmotor umgewöhnen muss.

Hinzu kommt für den 16-fachen Rennsieger die immense Entwicklungsarbeit eines im Grunde neuen Motorrades. „Wir hatten hier eine Menge Dinge zu testen“, gibt Bautista zu und fügte an, dass der Großteil der Arbeit eigentlich in der Garage und weniger auf der Strecke geleistet worden sei. Dort nämlich waren von dem 35-Jährigen keine Höchstleistungen zu sehen:

Eine 1:43,622 stand für Bautista auf der Uhr. Der Rückstand auf die Spitze betrug 2,48 Sekunden, auf Teamkollege Leon Haslam fehlten knapp sieben Zehntelsekunden. Entscheidend für die weitere Performance wird der Australien-Test Ende Februar sein. Auf dem Kurs von Phillip Island, wo eine Woche später der Saisonauftakt stattfindet, hat Bautista 2019 alle Rennen gewonnen.

„Der Test in Australien wird wichtig sein, weil wir viele Informationen und bereits einige Ideen für die nächsten Schritte haben. Ich hoffe, dass die gesammelten Informationen zeigen werden, wie gut unser Niveau ist. Ich konzentriere mich mehr auf mich selbst und darauf, wie ich mich auf dem Motorrad fühle, als eine gute Rundenzeit zu fahren.“

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Text: Dominik Lack

Foto: worldsbk.com

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