WSBK-Phillip Island: Das Aus für Camier

Für Leon Camier ist das Rennwochenende auf Phillip Island frühzeitig beendet. Der Brite musste den Schmerzen in seiner verletzten Schulter Tribut zollen.

„Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass ich dass ich das Rennen nicht fahren kann und möchte mich beim ganzen Team entschuldigen“, erklärte Camier. Der Barni-Ducati-Fahrer war mit einem Fragezeichen zum Saisonauftakt gekommen, hatte er doch schon beim ersten Rollout in Portimao gemerkt, dass die Schulterverletzung – Ende Dezember war er operiert worden – noch ein größeres Thema für ihn sein wird.

Zwar absolvierte Camier den Australien-Test und nahm auch an den ersten Trainings Teil. Die Absage für die Rennen kam aber trotzdem. Teamchef Marco Barnabo nimmt ihm die finale Entscheidung nicht übel: „Heute morgen hat Leon noch unter gestern gelitten und in so einem Zustand zu versuchen ein Rennen zu bestreiten, ist zu gefährlich. Natürlich tut es uns sehr leid, denn es ist ein großer Aufwand hier zu sein. Als Leon in Portimao wieder auf der Strecke war, war ich mir sicher, dass er hier fahren kann. Leider ist die Situation schlimmer als gedacht und wir haben uns entschieden, kein Risiko einzugehen und Leon bis zum nächsten Rennen erholen zu lassen.“

Camier, der in der Vergangenheit oft mit Verletzungspech zu tun hatte, erklärte, dass all seine Bemühungen, doch noch fit zu werden, nicht gereicht hätten. „Ich werde weiter arbeiten, um im nächsten Rennen stark zu sein.“ Ob und wie es beim nächsten Rennwochenende in Katar in zwei Wochen weitergeht, wird sich erst in der Woche davor zeigen können. „Es war eine schwere Entscheidung, nicht mit den besten zusammen an den Start zu gehen.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Barni Racing

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