WSBK-Phillip Island: BMW mit gemischten Gefühlen

Für das BMW Superbike Team war der heutige Renntag mit Höhen und Tiefen bespickt, wobei letztere überwiegten!

Eugene Laverty stürzte im Warm Up in Kurve 10 und das Training wurde sogar mit der roten Flagge unterbrochen. Der Nordire durfte anschließend das Wochenende nicht mehr weiter bestreiten, da er von den Ärzten wegen einer Gehirnerschütterung für unfit erklärt wurde. „Ich verstehe die Ärzte natürlich und es ist die richtige Entscheidung, auch wenn es mir als Fahrer schwer fällt“ so Laverty. „Es war meine erste Aufwärmrunde und ich hätte es ruhiger angehen lassen sollen!“

Für Tom Sykes hingegen fanden beide Rennen statt und wenn sie nicht nach Plan liefen. Im 10 Runden andauernden Sprintrennen verlor der Brite in einem großen Pulk nur 1,6 Sekunden auf den Sieger Jonathan Rea, was ihn auf den 6.Platz brachte. „Das Tempo der S1000RR war im Qualifying schon sehr gut und auch hier im Sprintrennen habe ich mich auf dem Motorrad sehr wohl gefühlt“ berichtete Sykes nach dem Rennen welches die Startaufstellung für Rennen 2 entscheidet. „Im zweiten Hauptrennen hielt ich an unserem Plan fest. Ich kam gut vom Start weg und schonte meine Reifen.“ In der 5. Runde lag Tom Sykes auf Rang 7, als er plötzlich zurückfiel und nur noch auf Rang 12 in der Zeitenliste gewertet wurde. Sykes hatte mit einem technischen Problem zu kämpfen in dem, laut Motorsport Director Marc Bongers, der BMW Pilot kurz sein Bike neustarten musste. „Der Defekt war sehr enttäuschend für mich und das Team, da wir viel Zeit verloren. Ich gab mein bestes bis ins Ziel und schauen nun nach Katar zum nächsten Saisonrennen“. Sykes landete letztendlich noch auf Rang 10 und belegt nun auch mit 17 Punkten den 10 Tabellenplatz. Eugene Laverty liegt mit 5 Punkten auf dem 15. Rang.

Text: Sebastian Lack

Fotos: BMW Motorrad

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