WSSP: Krummenacher Trennung und Beschwerde an MV Agusta

Randy Krummenacher trennt sich mit sofortiger Wirkung von MV-Agusta Reparto Corse. Der amtierende Supersport-Weltmeister wollte eigentlich seinen Titel mit der italienischen Traditionsmarke verteidigen.

Die genauen Gründe für Krummenachers Entscheidung gab der Schweizer in seiner Pressemitteilung nicht bekannt. Er wirft MV Agusta jedoch „schwerwiegende Versäumnisse“ vor. Diese würden sich „negativ auf seine Leistung, seine Professionalität, seinen Ruf sowie auf seine persönliche Sicherheit auswirken.“

„Es ist keine angenehme Situation und ich sehe mich mit einer Entscheidung konfrontiert, die ich nie habe treffen wollen. Ich wollte erneut um den Weltmeistertitel kämpfen, doch leider gibt es keine Grundlagen mehr, um dieses Projekt gemeinsam mit der MV Agusta Reparto Corse weiter zu verfolgen.“, erklärte Krummenacher.

Nach der Nullrunde beim Saisonauftakt auf Phillip Island hatte der 30-Jährige eigentlich darauf gehofft, bei der Wiederaufnahme der Saison Punkte gut zu machen. Beim Misano-Test vor kurzem kam er jedoch wegen technischer Probleme kaum zum Fahren. 

„Ich musste diese Entscheidung treffen, um meine Integrität in moralischer und beruflicher Hinsicht sowie meine Sicherheit zu wahren.“, fuhr Krummenacher in seinem Statement fort. „In meiner Karriere bin ich immer den Weg der Fairness gegangen und habe mich jeder Situation, auch der schwierigsten, mit ganzer Kraft gestellt. Dieses Mal sah ich mich jedoch zu der Entscheidung gezwungen. Ich kann derzeit nicht im Detail auf die Gründe eingehen, jedoch werden weitere Stellungnahmen in Kürze folgen.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Randy Krummenacher Racing

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