WSBK: Redding behauptet sich im Superpole-Krimi

In einer spannenden Superpole holte sich Scott Redding die Pole Position. Der Ducati-Mann wird beim ersten Superbike-Lauf nach der Corona-Unterbrechung von Startposition eins aus ins Rennen gehen. Die erste Startreihe komplettieren Jonathan Rea und Tom Sykes.

Den ersten Schritt machte allerdings Toprak, der im ersten Stint drei Zehntel zwischen sich und Jonathan Rea brachte. Nach einem ersten Abtasten fuhren alle Piloten an die Box und bereiteten sich auf den Schlusssprint vor. Der erste Top-Pilot, der bei 9 Minuten auf der Uhr auf die Strecke fuhr, war Weltmeister Rea. Dem Nordiren gelang im ersten Anlauf aber keine Zeitenverbesserung und er kam an die Box zurück. 

Anschließend griffen auch die Gegner an. Leon Haslam (Honda) schob sich auf Platz drei. Loris Baz scheiterte knapp an der Toprak-Zeit, ebenso Alvaro Bautista. Dann jedoch kam Tom Sykes (BMW) mit 0,43 Sekunden Vorsprung über die Linie. Sykes´ Glück hielt nur kurz, denn Scott Redding unterbot seine Zeit mit einer 1:38,736. Als sich kaum jemand mehr verbessern konnte, blitzten rote Sektorenzeiten bei Jonathan Rea auf. Der Kawasaki-Pilot gab alles, musste sich aber mit Platz zwei begnügen. So ging die Pole an Scott Redding.

Tom Sykes sicherte sich Rang drei. Hinter dem BMW-Piloten positionierten sich die Yamahas von Michael van der Mark, Toprak Razgatlioglu und Loris Baz.

Sandro Cortese wird als 12. ins Rennen gehen. Alex Lowes (Kawasaki) erlebte eine schwierige Superpole. Der WM-Führende rutschte in den ersten Runden in der Zielkurve aus und beeilte sich anschließend, seine Kawasaki wieder an die Box zu bringen. Einen weiteren Sturz gab es bei Tati Mercado, der im letzten Shootout seine Ducati Panigale V4R im Kies von Kurve 4 vergrub.

Hier geht´s zur Startaufstellung

 

Text: Dominik Lack

Foto: Ducati Media House

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