WSBK-Jerez: Cortese „praktisch ohne Sohle gefahren“

Der Supersport- und 125ccm Weltmeister Sandro Cortese kam an diesem Wochenende über den 14. Rang in allen drei Rennen nicht hinaus und hatte bei knapp 40Grad Luft- sowie 64Grad Asphalttemperatur mit nicht alzu üblichen Problemen seines Rennfahrermaterials zu kämpfen!

Sandro Cortese

„Es war auf alle Fälle ein heuteein beserer Tag als der gestrige Samstag. Im Superpole-Race waren wir viel näher an den Punkten dran, als das Ergebnis vermuten lässt. Das ist sicher positiv zu werten. Im zweiten Hauptrennen konnten wir nochmal einen Schritt machen. Daher ist der heutige 14. Platz viel mehr wert als im ersten Rennen. Wir sind aus eigener Kraft auf dieser Position ins Ziel gekommen. Auf der anderen Seite sind wir aber noch ein gutes Stück von dem entfernt, wo wir, sowie auch ich persönlich hinmöchte. Doch den Umständen entsprechend gehen diese Ergebnisse in Ordnung. Wir müssen einfach hart in dieser Richtung weiterarbeiten, damit wir uns Schritt für Schritt steigern.“

„Wegen der abnormalen Bedingungen mit 64 Grad Asphalttemperaturen hatte ich am Nachmittag arge Probleme mit meinen Stiefeln. Hinzu kamen auch über 90 Grad Motortemperatur. Das alles spielte zusammen, dass sich die Absätze und Sohlen von den Stiefeln gelöst haben. Das letzte Renndrittel bin ich praktisch ohne Sohlen gefahren. Dadurch hatte ich kaum noch halt auf dem Motorrad bzw. konnte überhaupt keinen Druck mehr auf den Fussrasten ausüben. Am linken Fuss war noch ein Stück dran, welches allerdings oft das Schaltgestänge blockiert hat. Daher hatte ich auch immer wieder Probleme ordentlich zu schalten. Seit ich Dainese als Ausrüster habe, ist so etwas noch nie vorgekommen. Trotzdem bin ich froh, sie als Partner zu haben. Ich denke ihre Produkte sind die Besten überhaupt. Bei diesen Verhältnissen stösst einfach jedes Material ans Limit. In einer Woche in Portimao soll es nicht ganz so heiss sein, daher sollte alles auch ein wenig entspannter werden.“

Text: Cortese Presse

Fotos: Cortese Presse

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