WSBK: Trennung von Moriwaki und Althea

Moriwaki und Althea Racing gehen ab sofort getrennte Wege. Sonntagabend zog MIE-Chefin Midori Moriwaki einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit mit dem italienischen Honda-Team.

Moriwaki stellte 2019 das Honda-Team mit Leon Camier und Ryuichi Kiyonari und bereitete das Honda-Werkscomeback vor. Für 2020 organisierte sich HRC jedoch kurzerhand in einem eigenen Team (Sitz in Barcelona) und so blieb für Moriwaki-Althea nur der Satellitenplatz. Das Material, mit dem momentan Lorenzo Gabellini und Takumi Takahashi unterwegs sind, ist dabei nicht identisch mit dem der Werkspiloten Alvaro Bautista und Leon Haslam.

Während Bautista mit der Werksmannschaft Sonntag sein erstes Honda-Podest einfuhr, kamen die MIE-Piloten auf den letzten beiden Positionen (18. + 19.) ins Ziel. Ein enttäuschendes Ergebnis, das für Moriwaki scheinbar das Fass zum Überlaufen brachte. Midori Moriwaki gab sich in einer kurzen Pressemitteilung diplomatisch:

„Von 2019 an haben wir zusammen ein WSBK-Projekt gestemmt. Es war eine herausfordernde Arbeit für uns alle. Mr. Genesio Bevilacqua (Althea-Chef) hat dies möglich gemacht. Seit dem wir im Moriwaki Italian Junior Cup 2008 kooperiert hatten, haben wir immer die gleiche Leidenschaft für den Motorsport geteilt. Nun haben wir uns dafür entschieden, in eine andere Richtung zu gehen. Unsere Freundschaft wird niemals enden und ich bin zutiefst dankbar für all die Unterstützung von Mr. Bevilacqua und Althea Racing.“

Für den Rest der Saison wird Althea ohne den Namenszusatz MIE (Midori International Engineering) starten. Außerdem kommt mit Takumi Takahashi nur noch ein Fahrer zum Einsatz.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Althea Racing

 

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