Michael Ruben Rinaldi (Ducati) war am ersten Trainingstag der Superbikes beim zweiten Aragón-Wochenende der Schnellste. Der Italiener gab mit einer 1:49,840 aus der morgendlichen Session den Ton an. Den Weltmeister ließ Rinaldi um nur eine Tausendstel hinter sich.

Die Frage des Wochenendes lautet: Kann Ducati Jonathan Rea gefährlich werden? Die Antwort kam am Freitag. Aber nicht aus dem Werksteam, sondern von einem Independent-Team. Michael Ruben Rinaldi schob sich mit der GoEleven-Ducati an die Spitze der Zeitenliste. Da sich in den Top 5 niemand am Nachmittag steigern konnte, blieben die Zeiten vom FP1 bestehen.

Zweitschnellster war der WM-Leader Jonathan Rea (Kawasaki) gefolgt von Teamkollege Alex Lowes. Tom Sykes (BMW) machte im Vergleich zum vorherigen Wochenende Fortschritte und beendete den Tag als Vierter. Dahinter folgten Toprak Razgatlioglu (Yamaha), Chaz Davies (Ducati), Alvaro Bautista (Honda) und Michael van der Mark (Yamaha).

Erstaunlich schwer tat sich Scott Redding (Ducati). Der Brite verlor als Neunter mehr als eine Sekunde auf die Bestzeit von Rinaldi. Einen Sturz verzeichnete Loris Baz, der seine Ten Kate-Yamaha im zweiten Freien Training in den Kies warf. Der Franzose blieb dabei jedoch unverletzt und wurde Elfter.

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Text: Dominik Lack

Foto: Team GoEleven

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