WSSP-Aragón: Hobelsberger kann die Linien nicht halten

Ein Rennen zum vergessen erlebte Patrick Hobelsberger. Der zweite Deutsche Supersport-Pilot neben Philipp Öttl beendete das erste Rennen von Aragón II in der Box.

Am Freitag, seinem Geburtstag, hatte Hobelsberger die freien Trainings nach einem Sturz als Letzter beendet und wollte es am Samstag besser machen. Von den Rundenzeiten her konnte er sich steigern und stieß in die 1:55er Zeiten vor. Doch auch mit seiner 1:55,976 musste er mit Startplatz 25 Vorlieb nehmen.

Der Motivation für das Rennen tat dies aber keinen Abbruch. Die ersten Runden verliefen zunächst nicht schlecht. Von der letzten Position aus machte „Pax“ einige Plätze gut und fand sich in Runde fünf auf 20 wieder. Dann ging es aber wieder nach hinten. 

„Schwer zu sagen was passiert ist. Ich konnte nicht richtig bremsen.“, erklärte Hobelsberger. Einige Zeit lang hielt der 24-Jährige die Probleme an der Honda aus, dann rollte er in die Box. „Das Bike ist am Kurvenausgang weit gegangen und als der Reifen nachzulassen begann, sind die Probleme schlimmer geworden, weshalb ich mich entschieden habe, anzuhalten. Ich fühle mich sehr schlecht, denn ich konnte einfach nichts machen. Ich habe die Linien geändert, aber das hat nicht geholfen. Sobald ich am Gas war, ist das Bike nach außen gezogen. Ich war am Limit und habe alles versucht.“

Das Dynavolt PTR Honda-Team ging somit ohne WM-Punkte aus dem ersten Supersport-Lauf hervor, denn auch beim Japaner Hikari Okubo gab es mit einem drehenden Hinterreifen technische Probleme. Hobelsberger entschuldigte sich niedergeschlagen bei seiner Crew: „Vor allem für das Team tut es mir leid und ich bin enttäuscht. Eigentlich hatte ich für das Rennen ein gutes Gefühl, aber ich hatte keine Chance. Es tut mir sehr leid und ich habe eigentlich keine Worte dafür.“

„Wir haben für Pax zum Rennen hin eine große Veränderung gemacht. Ich denke, dass wir nicht vergessen dürfen, dass er immer noch ein Rookie ist. Es fehlt einfach die Erfahrung in der Adaption von Veränderungen.“, kommentierte Teamchef Simon Buckmaster das Aus Hobelsbergers. Gleichzeitig müsse man sich darauf konzentrieren, dass Hobelsberger konstant mit einem Setup fährt, damit er merke, wo er sich verbessern kann. 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dynavolt Honda

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