WSSP: Öttl auch 2021 mit an Bord

Philipp Öttl bleibt auch in der kommenden Saison in der Supersport-WM. Das Puccetti-Kawasaki-Team hat vor dem Estoril-Wochenende nicht nur sein Superbike-Line-Up, sondern auch die Paarung in der Supersport-WM bekannt gegeben.Als erster Fahrer war Öttl gesetzt. Der Deutsche befindet sich in seinem Debüt-Jahr in der WorldSSP und konnte schon einige Male auf sich aufmerksam machen. Drei Podestplätze stehen ihm bisher in dieser Saison zu Buche. In der Meisterschaft liegt er damit auf Platz vier. Die Chancen stehen außerdem nicht schlecht, dass Öttl das Jahr auf Gesamtrang drei abschließt.

Teamchef Manuel Puccetti glaubt an Öttls Potenzial: „Ich freue mich sehr, mit Philipp Öttl weitermachen zu können. Die Ergebnisse, die er in seinem Debütjahr erzielt hat, waren sehr positiv und wir hoffen, dass er insgesamt auf Platz drei landen kann. Diese Position wollen wir im nächsten Jahr verbessern.“

Öttl selbst freut sich ebenfalls über die Vertragsverlängerung:“Wir freuen uns alle auf nächstes Jahr und ich hoffe, dass wir noch bessere Resultate einfahren können. Das ist unser Ziel, beziehungsweise an der Spitze mitzufahren. Natürlich wird das nicht einfach, aber ich denke, dass wir ein konkurrenzfähiges Paket haben. Nun fokussiere ich mich auf das letzte Saisonrennen in Estoril. Ich kenne die Strecke noch von vor einigen Jahren aus dem Rookies Cup. Ich bin dort zwei Jahre gefahren und habe deshalb einige Erfahrung mit dem Kurs.“

Auf der anderen Seite der Puccetti-Garage nimmt im nächsten Jahr Can Öncü Platz, der in diesem Jahr bereits von dem italienischen Team unterstützt wurde. Der Türke ist ebenfalls ein Rookie und belegt momentan den 12. Gesamtrang in der Supersport-WM. „Ich bin sehr happy darüber, der Puccetti-Familie in der Supersport-WM beizutreten. Ich kann es kaum erwarten, mein neues Bike zu testen und die Arbeit mit meinem neuen Team zu beginnen. Mein Ziel ist es, so gute Resultate wie möglich zu erzielen und ich hoffe, dass ich meine Erfahrungen von diesem Jahr dafür nutzen kann. Ich möchte Kenan Sofuoglu, Manuel Puccetti und der türkischen Föderation danken, die mir diesen Traum ermöglichen.“, freute sich Öncü.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Puccetti Kawasaki

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