WSSP: Krummenacher zurück auf der Rennstrecke

Randy Krummenacher ist zurück auf der Rennstrecke! Bei einem besonderen Test kann der Schweizer endlich wieder Rennluft schnuppern.

Nach seiner Trennung von MV Agusta war es um Randy Krummenacher ruhig geworden. Für das Barni Racing Team gibt der amtierende Supersport-Weltmeister nun sein Comeback, wenn auch nur als Testfahrer. Krummenacher testet Ducatis neue V2-Maschine in Misano Adriatico.

Bei Barni sind die Zukunftsaussichten noch ungewiss. Nicht nur in der Superbike-WM, wo der Startplatz noch nicht besetzt ist, sondern auch im Supersport-Bereich. Bei den 600ern bahnen sich Regeländerungen an. Das wäre die Chance für das Ducati-Team, mit der Panigale V2 955 einzusteigen.

„Wir haben Ducati gebeten, dass wir die Panigale V2 955 testen dürfen, damit wir für Regeländerungen in der World Supersport und in nationalen Meisterschaften (z. B. CIV) bereit sind.“, so Marc Barnabó alias „Barni“. Der Italiener fügte hinzu, dass es zur Teamphilosophie gehöre, Entwicklungsarbeit an einem Bike zu leisten.

„Wir wollten die Performance der Panigale V2 im Vergleich mit anderen Supersport-Bikes verstehen. Das Projekt wird aufregend, denn falls Motorräder mit unterschiedlichen Motorengrößen und ausbalanciertem Performance-System erlaubt sind, könnte die Supersport-WM zu einer wirklichen Möglichkeit werden, Fahrer auf die Superbikes vorzubereiten. Wir glauben, dass der richtige Weg darin besteht, in der Supersport-WM mit neuen Talenten anzutreten, wo sie auf den Weltmeisterschaftsstrecken Erfahrung sammeln und später ihr Superbike-Debüt geben können.“

Zudem sei es für Barni eine Chance, nach dem Wegfall der Superstock-Meisterschaften wieder ein Bike für Youngsters bereitstellen zu können. Ob die V2-Panigale für dieses Unterfangen taugt, soll „Krummi“ testen. Noch bis Samstag ist der 30-Jährige in Misano unterwegs. Gerüchten zufolge könnte eine Regeländerung in der Supersport-WM (also die Erlaubnis, Motorräder bis zu 1000ccm einsetzen zu dürfen) aber ohnehin erst 2022 kommen.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Barni Racing Team

 

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