Nachdem das Kawasaki Superbike Team sich am vergangenen Dienstag offiziell der Öffentlichkeit präsentierte, ging es für die Piloten Jonathan Rea und Alex Lowes am Mittwoch raus auf die Piste in Barcelona. Am Ende des zweitägigen Tests stand für Rea eine 1:40,264sec. (Platz 1) und für Alex Lowes eine 1:41,195sec (Platz 7) zu Buche.

Beide Fahrer konzentrierten sich dabei darauf, eine ordentliche Pace auf Rennreifen zu finden, wenngleich Alex Lowes zusätzlich noch etwas gehandicapt war durch seine Schulterverletzung vom Flat Track Training im Februar. Das sagten die Beiden nach Abschluss der Testtage.

Jonathan Rea

„Ein positiver Test! Diesmal wurden wir nicht durch Wetterkapriolen aufgehalten oder gar zum Abbruch des Tests gezwungen, außerdem konnten wir uns das erste Mal direkt mit der Konkurrenz messen. Wir haben hier Teile in den Bereichen des Chassis, Motors und der Elektronik ausprobiert und die Kawasaki ZX-10RR fühlt sich für mich langsam immer besser an. Am letzten Tag arbeiteten wir an unserer Rennpace. Leider wurde unsere Rennsimulation unterbrochen, allerdings war ich bis dahin sehr zufrieden mit unserem Speed! Am Ende ging ich noch mal mit dem SCX-Reifen raus auf Zeitenjagd und war ziemlich schnell. Nun geht es nach Aragon, wo wir vom 21-22. April testen werden, bevor Ende Mai die Saison beginnt. Dort wird es darum gehen, weitere Verbesserungen am Chassis zu finden und weitere Schritte nach vorne zu machen.“

Alex Lowes auf der neuen Kawasaki ZX-10RR

Alex Lowes

„Am ersten Tag hatte ich doch mehr mit meiner Schulter zu kämpfen als erwartet, da diese Strecke viele heftige Richtungswechsel hat. Am Nachmittag fühlte ich mich auf dem Motorrad gar nicht gut und die Schulter wurde auch schlimmer. Am zweiten Tag fühlte ich mich gut! Meine Rennpace war nicht schlecht und ich konnte niedrigere 1:41er Rundenzeiten fahren. Am Ende schaffte ich es nicht mehr auf Zeitenjagd zu gehen, weil wir früher eingepackt haben. Wir waren fertig mit unserem Testprogramm und hatten die Agenda abgearbeitet. Insofern wollte ich auch der Schulter nicht mehr zumuten als nötig. Für die Zeit bis zum ersten Saisonrennen haben wir einen guten Plan. Ich freue mich drauf und bin mit diesem Test hier zufrieden. Nun heißt es zusätzlich weiter die Schulter auszukurieren!“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Provec Racing

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