Eine besondere Rolle bekamen beim Saisonauftakt der Superbike-WM in Aragón die Warm Ups. Anders als an den Vortagen, an denen die Sonne stets das Geschehen begleitet hatte, schob sich nun eine Regenwand über die Strecke von Alcaniz, So liefen die Warm Ups:

Superbike: Lowes knapp vor Redding

Bei den Superbikes war Alex Lowes der Schnellste. Der Kawasaki-Pilot setzte den Drive aus seinem Podium in Lauf 1 um und machte auch im Regen eine gute Figur. Der Brite war mit einer 2’02.530 am schnellsten unterwegs, auch wenn ihm Scott Redding (Ducati) und Jonathan Rea (Kawasaki) dicht auf den Fersen waren. Als Vierter beendete Honda-Pilot Leon Haslam das Warm Up gefolgt von Michael van der Mark (BMW). Jonas Folger platzierte sich auf Position 6, auch wenn er dabei bereits knapp eine Sekunde auf die Spitze verlor.

  1. Alex Lowes                     2’02.530
  2. Scott Redding                  +0.119
  3. Jonathan Rea                   +0.122
  4. Leon Haslam                    +0.314
  5. Michael van der Mark      +0.334
  6. Jonas Folger                   +0.942

 

Supersport: Cluzel dominiert, Gradinger im Medical Center

In der Supersport-Kategorie konnte sich Jules Cluzel (Yamaha) durchsetzen. Der Franzose war mit einer 2’06.310 unschlagbar. Ganze acht Zehntel nahm er seinem Verfolger, Teamkollege Federico Caricasulo ab. Auf Platz drei folgte Can Öncü (Kawasaki). Dahinter beendeten Raffaele de Rosa und Marc Alcoba das Warm Up auf Position vier und fünf. Philipp Öttl, der im ersten Supersport-Rennen auf dem Podium stand, wurde Sechster. Die Schweizer Dominique Aegerter und Randy Krummenacher beendeten das Warm Up auf 10 und 11. Keinen guten Start in den Rennsonntag erlebte Thomas Gradinger. Der Österreicher musste nach einem Sturz ins Medical Center gebracht werden.

  1. Jules Cluzel                  2’06.310
  2. Federico Caricasulo      + 0.864
  3. Can Öncü                      + 0.963
  4. Raffaele de Rosa           + 1.194
  5. Marc Alcoba                  + 1.772
  6. Philipp Öttl                    + 1.952

 

Text: Dominik Lack

Foto: WorldSBK

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