Eine besonders mutige Entscheidung traf im Sprintrennen von Aragón Michael van der Mark. Der BMW-Pilot ging bei der Reifenwahl volles Risiko. Dies zahlte sich am Ende aus.

Der Start in das Superpole-Race war allerdings für „Magic Michael“ kein einfacher: Nach dem Regen im Warm Up war die Strecke so weit aufgetrocknet, dass sich viele Piloten noch in der Startaufstellung zum Reifenwechsel entschieden. Van der Mark, der auf Platz 15 im Grid stand, entschied sich für Slickreifen.

„Als ich aus der Boxengasse rausgefahren bin, habe ich eine trockene Linie gesehen und gedacht, dass die Slicks vielleicht die beste Option für mich sind.“, so der 28-Jährige. Doch vor dem Countdown zum Rennen begann es wieder, leicht zu tröpfeln. „Es war aber nicht viel Regen, weshalb ich annahm, dass die Linie vielleicht trocken bleibt.“

Zunächst musste es van der Mark gemächlich angehen. Im Verlaufe der zehn Runden kam er jedoch immer besser in Schwung, kämpfte sich durch die Gruppe um Platz sechs und fuhr schließlich als Fünfter über den Zielstrich. „Das Schwierigste war, dass es während des Rennens weiter geregnet hat. Es hat aber so ausgesehen, als ob es im hinteren Streckenteil regnet und ansonsten trocken ist. Am Ende habe ich die richtige Entscheidung getroffen. Ich hatte Spaß (lacht).“

 

Text: Dominik Lack

Foto: BMW Motorrad WorldSBK

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