Das dritte Rennwochenende der Superbike-WM-Saison 2021 hat begonnen. Für Jonas Folger, der erstmals als Stammfahrer am Start steht, war der erste Tag auf dem World Circuit Marco Simoncelli durchwachsen.

„Es war ein arbeitsreicher Start in das Wochenende. Anfänglich haben wir in FP1 ein anderes Setting probiert. Wir haben uns einige Einstellungen vom Werksteam abgeschaut, um zu prüfen, ob das für uns eine brauchbare Lösung wäre. Leider war das am Ende nicht ideal.“, erklärt BMW-Pilot Folger. 

Das erste freie Training beendete der Bayer auf Position 16, 1.561 Sekunden hinter der Bestzeit. Zum Nachmittag hin baute die Bonovo Action MGM Racing Performance-Crew Folgers Bike zurück auf das Setup von Estoril. „Damit bin ich etwas besser zurechtgekommen und meine Rundenzeiten wurden schneller, obwohl die Temperaturen deutlich wärmer waren.“, kommentierte er. 

Folger beendete den Freitag auf Position 16 in der kombinierten Zeitenliste und war nur knapp langsamer als seine Markenkollegen Michael van der Mark und Eugene Laverty. Fortschritte verzeichnete er bei den Richtungswechseln, die auf dem wendigen Kurs von Misano Adriatico eine wichtige Rolle spielen.

„Zudem haben wir auch an der Elektronik etwas verstellt, sowie einige neue Reifen von Pirelli getestet und uns davon einen ersten Eindruck gemacht. Wir haben noch nicht den erhofften großen Sprung gemacht, aber zumindest war es einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Wir sind somit zufrieden, mit dem was wir heute erreicht haben, obwohl es natürlich noch besser laufen kann.“, fasst der 27- Jährige zusammen.

Im FP3 am Samstagmorgen konnte sich Folger von den Platzierungen her bereits steigern. Platz 13 sprang in der Session, die wegen eines Sturzes von Eugene Laverty – der Ire musste ins Medical Center – unterbrochen wurde. heraus.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Bonovo Action/MGM Racing Performance

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