Der erste Renntag der Superbike-WM in Most endete für Jonas Folger mit einem weiteren Rückschlag. Der Deutsche fand nicht ins Rennen und am Ende quittierte auch noch seine Bonovo-Action/MGM-Racing Performance-BMW den Dienst.Der Samstag im Autodrom Most begann für Folger mit einem schwierigen FP3, bei dem er am Ende auf Position 17 in der Zeitenliste stand. Im Kies fand sich der 27-Jährige allerdings auch wieder. „Es scheint wieder ein schwieriges Wochenende zu sein. Ich weiß nicht wirklich, was ich sagen soll. Gestern in FP1 war ich ganz gut unterwegs, abgesehen von dem kleinen Defekt. Heute früh in FP3 bin ich leider gestürzt und meine Jungs haben es gerade so geschafft, das Motorrad zur Superpole wieder zusammen zu bekommen.“, so Folger.

Nachdem er nur zwei Runden im sonningen Morgentraining fahren konnte, war die Superpole-Session umso wichtiger für Folger, der mit einem guten Rennen endlich ein Licht am Ende des Tunnels sehen wollte. In der Superpole brachte er allerdings nur eine 1’34.499 zustande, was den 21. Platz bedeutete. Denkbar schlechte Voraussetzungen für das Superbike-Debüt in Most, das um 14 Uhr starten sollte.

„Im Rennen hatten wir eine schlechte Ausgangsposition und waren leider nicht wirklich schnell. Ich habe dann schon beim Schalten bemerkt, dass am Motor irgendetwas nicht sauber läuft und dann ist der Motor unglücklicherweise kaputt gegangen. Insgesamt ist es gerade ziemlich hart.“, kommentierte Folger den ersten Lauf, den er nach einigen Zweikämpfen im hinteren Feld schließlich abbrechen musste.

Morgen bekommt Jonas Folger im Superpole Race um 11 Uhr die nächste Chance, aus seinem Tief zu entfliehen.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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