Den 15-minütigen Sprint zur Pole-Position gewann am Ende Jonathan Rea, nachdem er sich gegen mehrere Fahrer durchsetzen musste, welche im Laufe der Session die Führung übernahmen.

Gleich zu Beginn zeigte der Italiener Andrea Locatelli (Yamaha) weiterhin seinen Aufwärtstrend und übernahm vom Briten Jonathan Rea die Führung. Diese war aber nur von kurzer Dauer, da Ducati Pilot Scott Redding gleich in seiner ersten fliegenden Runde eine schnelle Zeit in den Asphalt brannte, welche für die Führung reichte. Diese Zeit konterte Rea umgehend mit einem weichen Reifen und übernahm abermals die Spitze. Nachdem sich viele noch mal einen weichen Reifen in der Box abholten, war es BMW Pilot Tom Sykes, der seinem Ruf als „Mr. Superpole“ wieder alle Ehre machen wollte. Allerdings schaffte er es nicht ganz und es reichte nur zum 2. Rang.

Gut eine Minute vor dem Ende übernahm Toprak Razgatlioglu mit einer Zeit von 1:31,751sec die Führung und auch Scott Redding war auf einer schnellen Runde. Da passierte es, was den Briten überkochen ließ. Auf der Strecke wurden die gelben Flaggen geschwenkt, aufgrund eines Sturzes von Karel Hanika in Kurve 16 und Redding wurde somit die schnelle Runde, auf welcher er war, gestrichen. Der Brite brach kopfschüttelnd die Runde ab, riss sich das Abreißvisier vom Helm und schickte sich an in seiner aller letzten Runde die Pole zu übernehmen. Mit dem Messer zwischen den Zähnen ging Redding in seine letzte gezeitete Runde und hatte in dieser auch einen roten Sektor zu vermelden. Allerdings reichte es am Zielstrich nicht mehr ganz zu Rang 1 und der Ducati Pilot musste sich mit Rang 3 zufrieden geben. Vorne konterte Rea abermals und übernahm mit einer Zeit von 1:31,684sec die Führung Razgatlioglu.

Hinter den Top3 fiel der BMW-Pilot Tom Sykes auf Position 4 zurück, der wiederum Garett Gerloff (Yamaha) und Andrea Locatelli (Yamaha) hinter sich hielt. Haslam (Honda), Rinaldi (Ducati), Lowes (Kawasaki) und Bassani (Ducati) komplettierten die Top10. Marvin Fritz lag mit seiner Yamaha kurzzeitig auf dem 7. Rang, fiel am Ende aber noch auf Platz 12 zurück, während Jonas Folger mit seiner BMW von Startplatz 21 aus ins Rennen gehen wird.

HIER das komplette Ergebnis.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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