Auch am zweiten Renntag der Superbike-WM in Most blieb Jonas Folger (BMW) erfolglos. Zwar konnte sich der Bonovo Action/MGM Racing Performance BMW-Pilot im Vergleich zum Vortag steigern, WM-Punkte blieben aber dennoch außer Reichweite. Nach einem technischen Defekt im ersten Lauf hatte sich Jonas Folger für Sonntag endlich eine Besserung erhofft. Diese ließ jedoch auf sich warten. Platz 17 im Warm Up und 18 im Superpole-Race waren zunächst die magere Ausbeute.

Im zweiten Lauf am Nachmittag war beim Bayer eine Steigerung erkennbar. Von Loris Cresson (Kawasaki) konnte er sich lösen und nahm zur Rennmitte auch Christophe Ponsson (Yamaha) ins Visier. Zwar konnte er den Franzosen nicht final schlagen, aber Folger sah die Zielflagge als 18.

„Das zweite Hauptrennen war vom ganzen Wochenende das Beste, auch wenn es nicht ganz so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe.“, erklärte Folger, der eigentlich einen Aufwärtstrend im Kopf hatte. Diesen hatte er zwei Wochen zuvor auf dem TT-Circuit in Assen erkennen lassen, auch wenn es dort am Ende wegen eines Sturzes zu einem Doppelnuller kam.

„Im Gegensatz zu Assen erlebten wir hier wieder ein schwieriges Wochenende.“, so Folger. „Schade, denn es hätte gut begonnen. Aber der Sturz in FP3 hat uns leider zurückgeworfen. Ich habe mich anschließend schwer getan, wieder in Schwung zu kommen und schnelle Rundenzeiten zu fahren. Erst heute Nachmittag hat sich die Situation ein wenig gebessert. Doch was Handling, Bremsphase und Kurvenausgang angeht, hatte ich mit dem Bike zu kämpfen. Wir tun uns extrem schwer, da einen Weg zu finden. Ich würde natürlich gern konstant in die Punkte fahren und hoffe, dass wir in naher Zukunft eine Lösung finden, damit wir den nächsten Schritt nach vorne machen.“

Weiter geht es für die Superbikes nach einer Woche Pause auf dem Kurs von Navarra. Folger hat dort bereits einige Testkilometer absolvieren können.

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

 

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