Philipp Öttl hatte einen guten Start in den Rennsamstag bei der andalusischen Saisonstation der Supersport-WM. Auf dem Circuito de Jerez Angel Nieto holte der Puccetti-Kawasaki-Pilot nicht nur die erste Pole Position seiner WorldSSP-Karriere, sondern auch die erste deutsche Pole seit drei Jahren.

Nachdem er bereits am Freitag eine schnelle Pace gezeigt hatte, durfte sich Philipp Öttl auch für die Superpole-Session gute Chancen ausmalen. Zurecht, wie sich zeigen sollte. Auf der Strecke, auf der er 2018 seinen ersten Moto3-Rennsieg einfahren konnte, fuhr der Deutsche die schnellste Zeit. Seiner 1:41,798 konnte niemand etwas entgegensetzen.

0,036 Sekunden hinter Öttl qualifizierte sich Dominique Aegerter (Yamaha), der nach dem verpassten Rennwochenende von Barcelona voll angreifen und seinen WM-Vorsprung wieder ausbauen möchte. Hinter dem Schweizer steht Federico Caricasulo (Yamaha), der erst zum zweiten Mal in dieser Saison aus der ersten Reihe startet.

Die zweite Startreihe in einer hart umkämpften Superpole-Sitzung bildeten Manuel Gonzalez (Yamaha), Barcelona-Sieger Randy Krummenacher (Yamaha) und MV-Agusta-Fahrer Niki Tuuli. Auch einige Stürze brachte die Session mit sich. Unai Orradre war der erste Pilot, den es erwischte. Nach einem Ausrutscher in Kurve 1 konnte der Spanier aber weiterfahren. Nicht so Galang Hendra Pratama, der zum Check ins Medical Center musste. Can Öncu (P9) kam in Kurve 6 zu Sturz.

Hier geht es zur Startaufstellung.

Der erste Supersport-Lauf startet um 15:15.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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