Kein schönes Ende der Saison für Leon Haslam: Der Honda-Pilot musste das Rennwochenende von Indonesien frühzeitig abbrechen.

Eigentlich hatte Leon Haslam sein letztes Rennwochenende für das HRC-Team bestreiten wollen, doch nach den zwei freien Trainings kam die Erkenntnis: Daraus wird nichts. Zu sehr schmerzte den 38-Jährigen seine rechte Schulter, an der er im Oktober operiert worden war.

Zwischen Argentinien und Indonesien hatte sich Haslam einer Operation an der langen Bizeps-Sehne unterzogen. Am Freitag zeigte er auf dem Mandalika-Circuit eine starke Pace und landete in der Addition auf Rang sechs. Ob er eine ganze Renndistanz absolvieren könne, stand in den Sternen. Die Absage folgte erst am Samstag.

„Es ist eine große Enttäuschung, hier an diesem Wochenende nicht fahren zu können. Diese Strecke war fantastisch, vor allem für die Honda und ich war trotz meiner Verletzung im FP2 in den Top 6. Wir hatten nur 0,3 Sekunden Rückstand auf die schnellste Zeit. Von allen Rennstationen dieses Jahr und in Anbetracht meiner Konstitution, war dies der beste Freitag, den wir hatten. Das Rennen nicht fahren zu können, ist umso enttäuschender.“, so Haslam.

„Ich wollte wirklich gern die Saison und die Zeit mit meinem Team positiv abrunden.“, gab er zu. „Ich hatte ganz einfach nicht erwartet, so viele Schmerzen zu haben und das, in Kombination mit der mangelnden Kraft, heißt, dass wir dieses Wochenende nicht fahren können. Ich möchte Honda, HRC und dem gesamten Team danken, denn jeder war über die ganze Saison weg großartig.“

Wie es für den erfahrenen Leon Haslam weiter geht, ist noch unklar. In der Superbike-WM sind die Plätze so weit vergeben. Unterkommen könnte er noch in der BSB, aus der er 2017 bereits zurückgekommen war.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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