Philipp Öttl hat den ersten Test mit der Ducati Panigale V4R absolviert. Der WorldSBK-Aufsteiger saß in Jerez erstmals auf dem neuen Bike.

Sieben Wochen nach dem Saisonfinale der Supersport-WM 2021 in Indonesien ging die neue Saison für Philipp Öttl los. Auf dem Circuito de Jerez Angel Nieto hatte der 25-Jährige Gelegenheit, sein neues Arbeitsgerät ausgiebig zu testen. Ganz in carbonschwarz und noch ohne die Unterstützung de Anwesenheit des Go-Eleven-Teams schwang sich Öttl in den Sattel seines Trainingsbikes.

Die Bedingungen an der Rennstrecke, die sich Öttl mit einigen anderen Piloten, u.a. aus dem WorldSBK-Paddock teilte, waren ideal. Bei knapp 20 Grad Lufttemperatur spulte er fast 500 Testkilometer ab. Im Vordergrund der Testfahrten stand die Umgewöhnung auf das größere Bike, denn die 220 PS starke Ducati Panigale stellt das größte Rennmotorrad dar, mit dem Öttl in seiner Karriere bisher unterwegs war.

Neu neben der Motorleistung ist für Öttl außerdem die Elektronik neu sowie der Einstellspielraum des Bikes. Nichtsdestotrotz konnte er auch im Grenzbereich ein gutes Gefühl aufbauen und konkurrenzfähige Rundenzeiten fahren, wie es in einer Pressemitteilung von Vater Peter Öttl heißt.

„Mit meinen ersten drei Trainingstagen auf der Ducati war ich sehr zufrieden. Wir hatten in Jerez perfekte Bedingungen. Natürlich habe ich noch viel zu lernen. Beim nächsten Training werde ich noch mehr mit gebrauchten Reifen über die Distanz fahren, damit ich verstehe, wie ich meinen Fahrstil an die Leistung und den Reifenverschleiß weiter anpassen muss. Auch wenn meine Rundenzeiten schon ganz gut waren, wird immer noch mehr möglich sein. Ich werde versuchen mich jeden Tag zu verbessern um bestmöglich für meinen ersten Test vorbereitet zu sein.“, so Philipp Öttl selbst.

Weiter geht es mit der nächsten Testfahrt in Portimao im Februar. Dann ist auch das Team mit von der Partie.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Benny Kätzmer

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