Der Superbike-Test in Jerez de la Frontera ist in vollem Gange. Am Mittwoch gingen die Piloten bei besten Bedingungen auf die Strecke. Schnellster Mann am ersten Tag war Alex Lowes (Kawasaki Racing Team) mit einer inoffiziellen Bestzeit von 1’40.316.

Obwohl Jonathan Rea den ersten Testtag in Jerez aussaß, um Testtage zu sparen, war es für das Kawasaki-Werksteam ein erfolgreicher Mittwoch. Alex Lowes gab nach vielen Operationen und Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback. Der Brite bekam von Showa einige Federelemente zu testen. „Es war nichts weltbewegendes, aber in unserem Sport können kleine Änderungen einen großen Unterschied machen.“, kommentierte der Tagesschnellste die neuen Teile.

Platz zwei in der Zeitenliste bekleidete Xavi Vierge mit einer 1’40.342. Der Neuzugang beim HRC-Team war von Beginn an schnell unterwegs und war zur Halbzeit vorn. Nach einem erfolgreichen Test im Dezember geht es für Vierge und seinen Teamkollegen Iker Lecuona – ebenfalls Rookie – um die Arbeit an der Elektronik der Honda Fireblade. Teammanager Leon Camier beschrieb die Neuerungen als Optimierung des bisherigen Pakets. Ziel ist es, die Traktionskontrolle, das Turning und das Handling des Bikes zu verbessern. Lecuona verlor als Dritter etwas mehr als eine Zehntel auf Vierge.

Eine etwas größere Lücke auf dem Tableau klaffte zu Lucas Mahias (Kawasaki) auf Platz vier. Der Franzose geht in seine zweite Saison als Puccetti-Werksfahrer und freute sich nach langer Verletzungspause, endlich wieder auf dem Bike zu sein. Obwohl Mahias keine Schmerzen mehr im Handgelenk verspürt, fehle ihm noch die Kraft in den Muskeln, wie es bei worldsbk.com heißt. Mahias verzeichnete am Ende des ersten Testtages eine Zeit von 1’40.921.

 

Text: Dominik Lack

Foto: WorldSBK.com

 

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