Lennox Lehmann fuhr am Ende des heutigen Tages eine Zeit von 1:49,474sec und erzielte somit in der Zeitenliste den 4. Gesamtrang.

„Es ist schön an die guten Ergebnisse von Aragón sofort anzuschließen und vorne mitfahren zu können!“ frohlockte der Freudenberg KTM Pilot gleich zu Beginn des Interviews. „Ich konnte meine Zeit im zweiten freien Training zwar nicht verbessern, aber es gestaltete sich dort auch sehr schwer, weil die Gruppen ziemlich groß waren. Hier hatte ich einfach nicht das richtige Timing mit den richtigen Piloten vor mir. Alleine zu fahren war auch keine Lösung, da ich im letzten Sektor auf meiner schnellsten Runde über eine Sekunde verlor!“ analysierte Lehmann.

Als der KTM Pilot zu Beginn des ersten freien Trainings in drei Sektoren auf Bestzeit-Kurs lag, hielt er das Bein raus und fuhr an die Box. „Das wusste ich erst im nachhinein, dass ich auf Bestzeit Kurs lag. Es war aber egal da die zwei Piloten vor mir, von denen ich Windschatten hätte bekommen können, eh an die Seite gefahren sind. Somit dachte ich mir, fährste an die Box, da wir sowieso noch etwas mit der Übersetzung ausprobieren wollten.“
Machte sich diese Änderung anschließend bezahlt? „Aufjedenfall! Wir haben durch den Rückenwind in der Strubben raus die Übersetzung länger gemacht. Somit stand ich nicht mehr so früh im Begrenzer an. Alles andere wäre dauerhaft nicht gut gewesen für den Motor!“

Die Ziele für morgen sind bei Lennox Lehmann auch klar gesetzt. „Besserer Startplatz als der 25. von Aragón ist erstmal das Ziel.“ sagt Lehmann trocken, wenngleich auch mit etwas Selbstironie. „Mit einem Startplatz in den ersten 4 Reihen wäre ich ziemlich happy! Für das Rennen kann anschließend hier in der 300er Klasse bekanntlich alles passieren!“

Text und Foto: Sebastian Lack

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