Marcel Brenner fuhr in der Superpole Session heute mit einer 1:38,158sec seine schnellste Zeit des bisherigen Wochenendes und landete damit auf dem respektablen 11. Startplatz.

Der Schweizer sehnte sich also nach seinen ersten WM-Punkten in dieser Saison, nachdem er in Aragón in Rennen 1 17. wurde und im zweiten Lauf mit technischem Defekt an seinem Komi-Airbag ausfiel. Es sollte aber auch diesmal anders kommen.

Marcel Brenner Eingangs der Start/Ziel Schikane

Brenner

„Mein Start in das Rennen war in Ordnung, aber ich fand den Rhythmus ins Rennen zuerst nicht. Es war schwierig und teilweise bin ich aufgrund der Kämpfe mit den anderen nur 1:39er oder sogar 1:40er Zeiten gefahren. Als ich auf Rang 15 lag und etwas alleine fuhr konnte ich meinen Rhythmus finden und schloss auf die Gruppe vor mir auf, wo Raffaele de Rosa mit seiner Ducati auf Rang 8 oder 9 lag. Als ich auf Rang 14 hinter Tom Booth-Amos mit seiner Kawasaki lag wollte ich ihn eigentlich überholen. In Kurve 8 verlor er aber das Vorderrad und wäre beinahe gestürzt. Er fand den Grip wieder und kam zurück auf die Strecke. Ich konnte nicht mehr ausweichen und bin ihm voll reingedonnert! Wir hatten wirklich Glück, denn wir sind links gegen die Bande gefahren. Das war gefährlich in dieser schnellen Kurve. Mir geht es zum Glück gut, mache aber heute etwas langsamer und greife morgen natürlich wieder voll an!“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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