MotoGP-Pilot Remy Gardner wird in der kommenden Saison in der Superbike-WM starten.

Mit Garrett Gerloff verlor das GRT Yamaha-Team jüngst einen starken Fahrer. Nun kommt jedoch ebenso hochkarätiger Nachschub aus der MotoGP: Der Moto2-Weltmeister von 2021, Remy Gardner, wird in der Saison 2023 die Independent-Mannschaft am Start stehen. Über diesen Wechsel, aber auch über das Ende der Saison 2022, sagte Gardner: „Natürlich bin ich sehr glücklich. Es ist eine neue Herausforderung für mich, eine neue Chance. Ich freue mich sehr darauf, dieses neue Projekt nächstes Jahr zu beginnen. Aber im Moment muss ich das Jahr stark zu Ende bringen, und wir haben noch sechs Rennen vor uns. Ich will weiter pushen und hier mein Bestes geben und meine MotoGP™-Karriere so gut wie möglich beenden.“

Im Raum steht, ob Gardner nicht schon vor dem nächsten Jahr in den Sattel der Yamaha R1 steigen könnte. Die MotoGP-Saison endet am 06.November in Valencia. Die Superbikes dürfen danach noch in Indonesien und auf Phillip Island ran. „Ich weiß, dass dieses Thema angesprochen wurde, aber ich kann nichts sagen, kann es nicht bestätigen oder irgendetwas im Moment. Wenn nicht, dann wird das erste Rennen nächstes Jahr auf Phillip Island stattfinden, das wäre cool.“

Andrea Dosoli, Yamaha Motor Europe Road Racing Manager, hieß Gardner in der Familie willkommen: „Remy ist ein aufregendes junges Talent, das eine beeindruckende Karriere im Grand-Prix-Paddock vorweisen kann. Wir freuen uns natürlich sehr, einen Fahrer an Bord zu haben, der nicht nur große Fortschritte gemacht hat, sondern auch über Erfahrung auf höchstem Niveau im Motorradsport verfügt. Wir glauben, dass er perfekt in Yamahas WorldSBK-Programm passt und sind gespannt darauf, was er auf einer unserer R1 leisten kann. Wir möchten uns auch bei Garrett Gerloff für sein Engagement für Yamaha in den letzten drei Saisons bedanken und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

Momentan fährt Gardner in der MotoGP eine mäßige Saison. Sein bestes Ergebnis: Platz elf in Catalunya.

 

Text: Dominik Lack

Foto: WorldSBK.com

 

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