Eine Machtdemonstration der besonderen Art gab heute in Barcelona Alvaro Bautista zum besten. Der Spanier gewann vor seinem Heimpublikum souverän den ersten Lauf der Superbikes.

Den besten Start erwischte Alvaro Bautista, der mit seiner Ducati-Power in Führung stürmte. Auch Toprak Razgatlioglu startete gut und reihte sich auf Platz zwei ein. Honda-Mann Iker Lecuona startete von der Pole Position schlecht und verlor einige Plätze. Einen Crash gab es schon in der zweiten Kurve für Luca Bernardi (Ducati).

Für Scott Redding war das Rennen bereits nach wenigen Runden vorbei. Der BMW-Pilot crashte in Kurve 1. Vorne konnte sich Alvaro Bautista einige Meter Luft vor Toprak Razgatlioglu verschaffen. Während der Spanier die schnellste Rennrunde fuhr, biss sich Jonathan Rea an Axel Bassani die Zähne aus. Bassani versuchte alles, um sich den sechsfachen Weltmeister vom Hals zu halten.

Neben dem Vorsprung von Bautista wurde auch Topraks Vorsprung auf Alex Lowes und Iker Lecuona größer. Letzterer fasste sich jedoch ein Herz und überholte seinen Duellanten aus dem Kawasaki Racing Team. Lecuona konnte schneller fahren als Lowes und ließ dem Briten keine Chance zum Konter. Hochmotiviert zeigte sich währenddessen Garrett Gerloff (Yamaha). Der USA-Amerikaner kam von Platz neun und arbeitete sich stetig nach vorn. Zur Rennmitte klopfte er bei Axel Bassani an, der zuvor mit dem Messer zwischen den Zähnen Landsmann Andrea Locatelli (Yamaha) in eine Umlaufbahn geschickt hatte.

Während vorn Bautista einen sicheren Sieg einfuhr, wurde es hinter Toprak auf Platz drei interessant. Rea hatte sich von seinen Verfolgern freigeschwommen und sah nun Lowes und Lecuona vor sich. An seinem Teamkollegen kam Rea problemlos vorbei. Eine Runde später schnappte er sich auf der Bremse in Turn 1 auch Lecuona.

Einen Einbruch erlebte in den letzten sechs Runden Toprak Razgatioglu. Die Rundenzeiten des Yamaha-Mannes gingen in den Keller, wodurch die Verfolger die Lücke schließen konnten. Es dauerte keine drei Runden, bis Rea den Türken überholt hatte. Für Toprak ging es anschließend noch weiter nach hinten. Am Ende kam er auf Rang fünf ins Ziel. Rea sah hingegen die Zielflagge als Zweiter gefolgt von einem überglücklichen Garrett Gerloff. Philipp Öttl kam nicht ins Ziel. Der Deutsche fiel bereits in Runde eins aus.

Hier geht es zum Rennergebnis.

 

Text: Dominik Lack
Foto: Ducati Media House

 

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