Philipp Öttl fuhr in Barcelona das beste Ergebnis seiner Superbike-Karriere ein. Beim zweiten Lauf wurde er bester Independent-Pilot.
Das Wochenende auf dem Circuit de Catalunya-Barcelona begann für Öttl mit einem soliden Training. Platz 14 stand ihm nach zwei Trainingssitzungen zu Buche. „Mit dem ersten Trainingstag war ich sehr zufrieden. Wir haben ausschließlich an der Rennabstimmung gearbeitet und dabei konkurrenzfähige Rundenzeiten erzielt. Das machte mich für das Rennen optimistisch. Auch bei den Starts haben wir uns deutlich verbessert. Schade dass ich das im ersten Rennen durch den Defekt nicht umsetzen konnte“, zog Öttl Bilanz, nachdem er Lauf eins frühzeitig beenden musste.

Besser sollte es am Sonntag laufen, dem zweiten Renntag. „Am Sonntag hatte ich bereits im Warm Up ein gutes Gefühl. Das hat sich mit dem sechsten Platz im Sprintrennen bestätigt“, so Öttl nachdem er sich im Superpole Race gegen Xavi Vierge und Scott Redding behauptet hatte. Für den Deutschen ist es das beste Rennergebnis seiner Superbike-WM-Karriere.

Das bis dato beste Ergebnis – Platz sieben in Assen – konnte er einige Stunden später beim zweiten Lauf von Barcelona bestätigen. „Leider haben uns durch den Ausfall wichtige Daten gefehlt, sonst hätten wir  uns bei der Abstimmung für die Sonntagsrennen noch verbessern können. Doch mit dem sechsten und siebten Platz konnte ich sehr zufrieden sein. Somit habe ich wieder einen Schritt nach vorne gemacht und komme der Spitze immer näher. Das ist das Ziel in meiner ersten Superbike Saison.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: GoEleven Ducati

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