Keine WM-Punkte konnte beim ersten Lauf von Argentinien Philipp Öttl holen. Der Deutsche sah die Zielflagge als 17. Entsprechend unzufrieden gab sich der Ducati-Pilot im Anschluss an das Rennen.

Ein  schwieriger Tag liegt hinter Philipp Öttl und dem Go Eleven Ducati-Team.Der erste Rückschlag kam in der Superpole. Trotz schneller Sektorenzeiten reichte es bei Öttl nie für eine wirklich schnelle Rundenzeit. Nach einer zusätzlichen Grid-Strafe musste er das erste Rennen auf dem Circuito El Villicum von Position 20 aus beginnen.

In Rennen 1 startete Öttl gut, machte sofort ein paar Plätze gut und zeigte sich in den ersten Runden schnell. Er überholte Garrett Gerloff, Eugene Laverty, Xavi Fores und Kohta Nozane und macht sich auf die Jagd nach den Top Ten. Nach acht Runden jedoch machte sich sein linker Arm bemerkbar, die Kraft ließ nach. Auch das Bremsen fiel dem Bad Reichenhaller immer schwerer und der nachlassende Hinterreifen zwang den  deutschen Fahrer zurück auf Platz 17.
 
„Heute bin ich wirklich nicht glücklich! Das FP3 war in Ordnung, aber dann konnten wir im Qualifying keine sehr schnelle Runde fahren. Im Rennen hat uns die Startstrafe nicht geholfen, aber ich hatte einen guten Start. Ich habe es geschafft, mit einigen Fahrern zu kämpfen und kam zurück bis auf Platz 13. Ich fühlte mich auf dem Motorrad besser, aber das Paket im zweiten Teil des Rennens war nicht so gut, wie ich erwartet hatte, und ich hatte auch körperliche Probleme, verlor viel Positionen und konnte mein Ergebnis nicht verteidigen. Ich denke, wir können in den nächsten Rennen nur besser werden!“
 
Text: Dominik Lack
Foto: Team Go Eleven

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