Nicht nur bei den Superbikes, auch bei den Supersportlern waren die Ducati-Piloten gut aufgelegt. Gleich zwei Fahrer des italienischen Traditionsherstellers bildeten die Spitze am ersten Trainingstag auf dem Mandalika-Circuit in Indonesien.

Die Bestzeit in einem unterbrochenen FP2 ging an Nicolo Bulega, dessen 1:38.004 ihn an die Spitze der Zeitenliste beförderte. Knapp zwei Zehntel dahinter landete Raffaele de Rosa. Federico Caricasulo, der das italienische Trio als Dritter vervollständigte, musste allerdings einen Crash in Turn 2 hinnehmen. Dennoch zeigte auch Caricasulo eine solide Performance.

Eine ähnliche Story wie sein Landsmann erlebte auch Yari Montella (Kawasaki), der zu Sturz kam, am Ende aber dennoch in Schlagdistanz zur Spitze blieb. Als Dritter verlor der Italiener 0,295 Sekunden.

Hinter Montella platzierten sich Niki Tuuli (MV Agusta), Stefano Manzi (Triumph) und Glenn van Straalen (Yamaha). Dominique Aegerter, der an diesem Wochenende auf den vorzeitigen Titelgewinn hofft, lag als Neunter 0,908 Sekunden hinter der Bestzeit von Bulega.

20 Minuten vor Ende des FP2 sorgte ein Crash von Adrian Huertas für eine Unterbrechung der Session. Der ehemalige Supersport-300-Weltmeister wurde zum Check-Up ins Medical Center gebracht.

Aus deutschsprachiger Sicht sieht das Fahrerfeld der Supersports derzeit mau aus, trennte sich doch das Kallio Racing-Team kürzlich von Patrick Hobelsberger und auch Max Kofler tritt nicht mehr an. Marcel Brenner ist deshalb neben seinem Schweizer Landsmann Domi Aegerter der einzige verbliebene Deutschsprachige. Der Yamaha-Pilot beendete Tag eins als 21.

Hier geht es zur addierten Zeitenliste.

Text: Dominik Lack
Foto: WorldSBK.com

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