Zwar gestaltete sich das Testprogramm beim Wintertest in Jerez de la Frontera stark reduziert, doch nichtsdestotrotz konnten einige Superbiker die ersten Runden der neuen Saison drehen.

Drei Teams und vier Fahrer der WorldSBK trafen sich auf dem Circuito de Jerez – Angel Nieto zum zweitägigen Wintertest. Schon am ersten Tag allerdings machte den Piloten jedoch das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

Die schnellste Rundenzeit unter trockenen Bedingungen drehte Jonathan Rea (Kawasaki Racing Team WorldSBK, der erst an Tag zwei auf die Strecke ging. Der sechsfache Champion war der einzige Pilot in den 1:39ern. Rea absolvierte 50 Runden und erzielte eine Bestzeit von 1:39,911.

„Es war ein sehr lohnender Test, weil wir Entscheidungen über einige ‚schwierige‘ Teile für die Nebensaison treffen mussten, damit wir als nächstes Jahr gut starten können . Das Fahren mit dem 2023er Bike ist gut. Es gibt einige Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen, da wir noch in der Anfangsphase stehen, insbesondere auf der Elektronikseite. Aber Schritt für Schritt werden wir das Paket zusammenstellen“, so Rea.

„Die Strecke war nie in perfektem Zustand, da es immer noch einige feuchte Stellen gab, aber wir konnten einige Entscheidungen treffen. Ich freue mich, gesund und munter in die Nebensaison zu gehen. Ich freue mich jetzt schon auf ein paar Wochen Urlaub.“, erklärte der Tagesschnellste.

Zwei Zehntelsekunden hinter ihm beendete Scott Redding den Test als Zweiter. Der Brite debütierte mit der neuen BMW M 1000 RR und war der einzige Fahrer, der an beiden Tagen auf die Piste ging. Er war am Freitag der fleißigste Pilot und drehte in der achtstündigen Sessions 91 Runden, teilweise auch im Nassen.

Alex Lowes (Kawasaki Racing Team WorldSBK) absolvierte mit 50 Runden die meisten Runden aller Kawasaki-Fahrer. Seine schnellste Zeit, eine 1:40,342, fuhr er in der letzten fliegenden Runde. Der WorldSBK-Rückkehrer Tom Sykes (Kawasaki Puccetti Racing) war der letzte Fahrer in der Klassifizierung. 35 Runden fuhr der Champion von 2013 und erreichte eine persönliche Bestzeit von 1:40,949.

Text: Dominik Lack

Foto: Kawasaki Racing Team (KRT)

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