Bei Danilo Petrucci steht im nächsten Jahr ein großer Wechsel an: Der Italiener wird ab 2026 Teil des ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Teams und damit offizieller Werksfahrer von BMW Motorrad Motorsport. Nach drei Jahren bei Barni Spark Racing wird Petrucci der direkte Nachfolger von Weltmeister Toprak Razgatlioglu.
WorldSBK: Danilo Petrucci mit BMW-Deal „will um den Titel kämpfen“
Petrucci gehört mit seinen 34 Jahren zu einem der erfahrensten Fahrer im Feld: Neun Jahre MotoGP, ein Etappensieg bei der Rallye Dakar, eine Saison in der MotoAmerica – und seit 2023 ist er eine feste Größe in der WorldSBK. In bislang 93 Rennen für Barni Spark Racing holte er 20 Podiumsplätze, darunter drei Siege in Cremona. In der laufenden Saison landete er bereits sieben Mal auf dem Podium. Mit seinem aktuellen dritten Rang drei in der Gesamtwertung führt er außerdem die Independent-Wertung klar an.
„Ich bin wirklich glücklich, dass ich in der nächsten Saison mit BMW Motorrad Motorsport in der World Superbike antreten werde“, sagt Petrucci. „Und stolz darauf, dass ich das Bike fahren werde, das derzeit die Startnummer 1 trägt. Mein Ziel war es, mit einem Werksmotorrad an den Start zu gehen, weil ich wirklich um den Weltmeistertitel kämpfen will. Ich denke, dass mich dieser Schritt in die Position bringt, dieses Ziel zu erreichen.“
BMW zeigt sich überzeugt von der Verpflichtung: „Der Wechsel zu BMW Motorrad Motorsport ist mehr als nur ein neuer Vertrag – es ist die Anerkennung seiner harten Arbeit über seine gesamte Karriere“, erklärt Sven Blusch, Leiter BMW Motorrad Motorsport. „Danilo hat sich seinen Platz als Werksfahrer mehr als verdient. Er ist ein Kämpfer, der nie aufgibt, und seine positive Einstellung inspiriert nicht nur sein Team, sondern auch alle, die ihn verfolgen.“
Petrucci selbst richtet seinen Dank auch an sein aktuelles Team: „Ich möchte mich beim Barni Spark Racing Team für die drei Jahre in der World Superbike bedanken und dafür, dass sie mir ermöglicht haben, in ein Werksteam zu wechseln – was immer mein Ziel war.“
Text: Dominik Lack
Foto: Dominik Lack

