Jonathan Rea (Pata Maxus Yamaha) zeigte im ersten WorldSBK-Rennen in Estoril eine starke Performance. Der sechsfache Weltmeister kämpfte zwei Drittel des Rennens um das Podium und wurde Sechster.
WorldSBK Estoril: Jonathan Rea „ich hatte Spaß“
Er startete bereits von P6 und war sofort in den Duellen um die Top‑Plätze dabei. Beim Restart nach dem roten Flaggenabbruch übernahm er kurzzeitig Rang vier und setzte Álvaro Bautista lange unter Druck. In Runde 13 verlor Rea beim Bremsen in Kurve 1 den Rhythmus und hatte einen großen Moment. Danach fiel er zurück und wurde Sechster.
„Ich hatte einen guten Start, die Yamaha R1 zog wirklich gut weg und ich war bereits in einer guten Streckenposition – beim Restart kam Loka an mir in Kurve 1 vorbei, aber ich konnte richtig an Alvaro dranbleiben und im ersten Rennabschnitt das Tempo halten. Zu Beginn des Rennens habe ich mich sehr gut gefühlt! Alvaro machte einige Fehler und ich konnte in den meisten Kurven sehr sauber fahren. Nur vom Ausgang der letzten Kurve bis Kurve 1 habe ich Zeit verloren“, erklärte Rea.
Zur Rennmitte hin machte der Nordire einen Fehler in Kurve eins und ging weit. Dadurch verlor er den Anschluss zu Bautista. Teamkollege Andrea Locatelli und Alex Lowes (Bimota) hingegen konnten durch den Patzer Reas aufschließen. „Sie überholten mich auf der Geraden in der nächsten Runde. Aber mein Bike war insgesamt wirklich gut“, konnte sich Rea freuen. „Wir können versuchen, uns für morgen zu verbessern – ich spürte in der letzten Kurve, dass das Einlenkverhalten nach dem Gripverlust nicht toll war, und mechanische Traktion ist weiterhin etwas, worauf wir uns konzentrieren müssen. Ansonsten war das Bike wirklich gut, ich hatte Spaß und in diesem Kampf um die Top‑Fünf dabei zu sein war sehr schön.“
Hier geht es zum Rennergebnis.
Text: Dominik Lack
Foto: www.timfritzsch.com

