Das bimota by Kawasaki Racing Team beendete den WorldSBK-Test in Jerez positiv. Trotz der widrigen Bedingungen kristallisierten sich Alex Lowes und Axel Bassani als konkurrenzfähig heraus.
WorldSBK Jerez-Test: Lowes „kein Tag, um viel zu lernen“
Am verregneten ersten Testtag drehte lediglich Bassani einige Runden, während Lowes erst am Donnerstag auf die Strecke ging. Am Ende stand für ihn Platz zwei mit einer 1:39,450 zu Buche. „Wegen der vielen feuchten Stellen war es kein Tag, um viel zu lernen. Wir konnten einige Showa-Gabelteile im direkten Vergleich testen, und ich hatte gerade einen längeren Run begonnen, als der Regen stärker wurde“, so Lowes.
Insgesamt waren die Rundenzeiten der WorldSBK-Piloten langsamer als bei den letzten Tests im Oktober und November. Aussagekräftig war der Jerez-Test diese Woche nur bedingt: „Nach 16 Runden war es schwierig, klare Schlüsse zu ziehen, aber die Elektronik entwickelt sich in der WorldSBK ständig weiter, und einige der Dinge, an denen das Team gearbeitet hat, fühlten sich positiv an. Technisch haben wir nicht viel gelernt, aber das, was wir probiert haben, war gut. Persönlich war ich einfach froh, wieder auf dem Bike zu sein und das Jahr zu starten“, sagte Lowes.
Sein Teamkollege Axel Bassani nutzte den ersten Tag im Nassen und den zweiten im Trockenen, um sich wieder zurechtzufinden: „Am ersten Tag bin ich im Regen gefahren, was trotzdem gut war, weil wir neue Teile für ein besseres Gefühl im Nassen testen konnten. Am zweiten Tag konnten wir einige trockene Runden drehen und wieder ein gutes Gefühl aufbauen. Es war schön, ein paar ordentliche Runden zu fahren. Ich hoffe, dass wir in Portimão besseres Wetter haben, denn wir brauchen mehr trockene Runden – dort werden wir wieder unser Bestes geben.“
Weiter geht es für die WorldSBK-Piloten nächste Woche (28. /29. Januar) in Portimão. Es wird der letzte offizielle Test in Europa sein, bevor die Teams zum letzten Vorsaisontest nach Australien reisen.
Text: Dominik Lack
Foto: bimota by Kawasaki Racing Team

