Action shot of Nicolo Bulega at the WorldSBK Test in Portimao

Auch beim letzten Europa-Test der WorldSBK in Portimão spielte der Wettergott den Piloten einen Streich: Regenfälle verhinderten eine ordentliche Testarbeit. Streckenzeit gab es dennoch.

WorldSBK: Portimão-Test fällt ins Wasser

Am Autodromo Internacional do Algarve sorgten starke Regenfälle und Böen von bis zu 50 km/h dafür, dass am ersten Testtag nur eine Handvoll Fahrer auf die Strecke gingen. Am zweiten Tag blieben die Bedingungen zwar nass, doch der Wind ließ nach und die Strecke war zumindest konstant feucht, sodass deutlich mehr Teams längere Runs absolvieren konnten.

Trotz der stark eingeschränkten Aktivität am Mittwoch setzte Garrett Gerloff (Kawasaki WorldSBK Team) im Dauerregen ein Ausrufezeichen. Der Texaner setzte mit 1:46,262 die schnellste Zeit – eine seiner nur fünf gefahrenen Runden.

Hinter Gerloff folgten Rookie Alberto Surra (Motocorsa Racing) Lorenzo Baldassarri (Team GoEleven). „Der Regen war schade, aber wir haben es dennoch geschafft, einige gute Runden zu fahren. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Test und damit, wie das Team mit mir arbeitet. Ich glaube, wir können über die Saison hinweg einen guten Job machen“, so Surra, der am zweiten Tag mit 40 Runden der fleißigste Pilot war. 

Bulega an Tag 2 vorn: „Bedingungen waren extrem“

Der Donnerstag brachte mehr Aktivität auf der Strecke: Nicolo Bulega (Aruba.it Racing – Ducati), der wie in Jerez nur einen Tag in Anspruch nahm, holte sich mit 1:59.144 die Tagesbestzeit. Sein neuer Teamkollege Iker Lecuona war ihm dicht auf den Fersen und gehörte zu den Fahrern mit den meisten Runden. 
„Leider hatten wir diesen Winter mit dem Wetter kein Glück. Heute war der letzte Tag und es hat wieder geregnet. Wir haben uns also entschieden, trotzdem ein Paar Runden zu drehen“, erklärte Bulega. „Ehrlich gesagt waren die Bedingungen ziemlich extrem: Kals, sehr windig und sehr nass. Ich bin einige Runden gefahren, um zu checken, dass alles okay ist bevor wir nach Australien gehen. Das Bike ist neu, also war es wichtig ein bisschen zu fahren, auch im Regen, aber die Bedingungen waren nicht hilfreich. Der offizielle Test auf Phillip Island wird sehr wichtig sein. Das Ziel dort ist es, so viel auf der Strecke zu sein wie möglich und viele Runden zu absolvieren.“

Einen starken Eindruck im Regen machte Moto2-Umsteiger Jake Dixon (Honda HRC). Der Brite verglich zwei Bikes miteinander und landete in den Top 3. Das ROKiT BMW Motorrad WorldSBK-Team entschied sich dazu, den Test nach Valencia zu verschieben, wo man auf bessere Bedingungen hofft. Ebenfalls nicht auf die Strecke gingen die Yamaha-Piloten.


Text: Dominik Lack
Foto: WorldSBK.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert