Für Nicolo Bulega war es ein guter Start in den letzten Wintertest vor der neuen WorldSBK-Saison. Der Italiener dominierte die erste Session.

WorldSBK-Test: Bulega dominiert am Morgen

Am Morgen konnten es die Fahrer gar nicht abwarten, nach den verregneten Tests in Spanien und Portugal nun perfekte Bedingungen vorzufinden. Vize-Weltmeister Nicolo Buelga setzte direkt ein Ausrufezeichen und ging in Führung. Diese Position solle der Italiener bis zum Schluss behalten und steigerte sich in den letzten Minuten auf eine 1:29,451. 

Hinter Bulega arbeiteten sich gleich einige Fahrer an die Bestzeit heran. Am Ende war es überraschenderweise Yari Montella (Barni Spark Racing Team), der am dichtesten an die Bulega-Zeit heran kam. Montella war der einzige Pilot, der ebenfalls die 1:30er-Marke durchbrechen konnte. 0,470 Sekunden fehlten Montella auf die Bestzeit.

Die erste zweistündige Session auf dem Grand Prix Circuit Phillip Island war von einigen Unterbrechungen durchzogen. So ging beispielsweise Rookie Stefano Manzi in Kurve sechs (Siberia) zu Boden. Der amtierende Supersport-Weltmeister blieb dabei allerdings unverletzt. Auch Tarran Mackenzie (MGM Optical Express Racing) crashte.

Für die ROKiT BMW Motorrad-Mannschaft startete der Test mit einem zehnten Rang von Ex-MotoGP-Star Miguel Oliveira. Der Portugiese verlor 1,169 Sekunden auf die Spitze. Sein Teamkollege Danilo Petrucci suchte sich auf der Strecke viele Referenzen von anderen Fahrern und landete auf Position 19. Vielversprechender sah es beim Bimota Team aus: Erst zeigte Alex Lowes (P6) eine solide Pace, am Ende war es Axel Bassani, der mit Platz drei die Fahnen des katalanischen Teams hochhielt. Vierter wurde Lorenzo Baldassarri (GoEleven Ducati) gefolgt von Garrett Gerloff (Kawasaki WorldSBK Team).

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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